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Korea Reisen



Korea Aktiv - Rad, Wandern, Rafting
Südkorea Aktivreise, 18 Tage

Korea Aktiv - Rad, Wandern, Rafting
Südkorea Aktivreise, 18 Tage

Die Koreanische Halbinsel verfügt nicht nur über jede Menge kulturelle Sehenswürdigkeiten, eine schmackhafte Küche und temperamentvolle Menschen, sondern auch über atemberaubende Naturlandschaften. Entdecken Sie mit uns auf dieser 18-tägigen Aktivreise Südkorea einmal anders und lernen Sie die schönsten Radstrecken und Nationalparks des Landes kennen. Zunächst tauchen Sie ein in die pulsierende Urbanität der modernen Hauptstadt Seoul, in der Sie sich auch mit dem Nationalsport Taekwondo vertraut machen werden. Mit dem Fahrrad reisen Sie entlang von Flüssen und Meeresküsten, während Sie in den Bergen hohe Gipfel mit einer sagenhaften Aussicht erklimmen. Erleben Sie in buddhistischen Tempeln die Spiritualität des Landes und der Region und bestaunen Sie in alten Palästen den Glanz vergangener Königsdynastien. Diese Aktivreise kombiniert die kulturellen Highlights eines faszinierenden, häufig noch unbekannten Landes mit sportlichen Aktivitäten wie Radfahren, Wandern und Rafting. Auf ins facettenreiche „Land der Morgenstille“!

Highlights dieser Reise:

  • Koreas schönste Radstrecken und Nationalparks
  • Taekwondo-Kurs
  • Fahrradtour entlang des Han-Flusses
  • Maskentanz von Hahoe
  • Rafting auf dem Nakdong-Fluss
  • Nationalpark Hallasan

Reiseroute
Korea Aktiv - Rad, Wandern, Rafting


Korea Aktiv

Programm
Korea Aktiv - Rad, Wandern, Rafting


1. Tag: Abflug von Frankfurt

Am späten Nachmittag fliegen Sie vom Frankfurter Flughafen aus nach Seoul, die Hauptstadt Südkoreas. Sie kommen am folgenden Tag am Flughafen Incheon nahe Seoul an.

2. Tag: Erste Impressionen

Im Anschluss an den Transfer ins Stadtzentrum können Sie sich in Ihrem Hotel ein wenig erholen und erfrischen, bevor wir zu ersten Erkundungen unserer neuen Umgebung aufbrechen. Bereits auf der Fahrt vom Flughafen haben wir eine Ahnung von den gigantischen Ausmaßen der südkoreanischen Hauptstadt bekommen, die mit ihren knapp 10 Millionen Einwohnern zu den größten Städten der Welt zählt.

Idylle in der Megastadt

Zahlreiche Grünanlagen sind die idealen Rückzugsorte, um dem oftmals hektischen Alltag Seouls zu entfliehen. Zu diesen zählt auch das Flüsschen Cheonggyecheon, das einmal quer durch das Zentrum der pulsierenden Metropole fließt. Wir spazieren entlang der liebevoll angelegten Uferwege zum lebhaften Viertel Jonggak, das nach seinem historischen Stadtglockenpavillon benannt ist, heutzutage seine Besucher jedoch vor allem aufgrund seines vielfältigen gastronomischen Angebots mit zahlreichen Restaurants, Kneipen und Karaokebars anlockt.

3. Tag: Königliche Palastresidenz

Seoul verdankt seinen Status als koreanische Hauptstadt einem Militärputsch, der 1392 den charismatischen General Yi Seong-gye als ersten König der Joseon-Dynastie an die Spitze des Staates brachte. Sein Sohn König Taejong, der sich seinen Platz auf dem Thron mit äußerst rabiaten Mitteln sicherte, ließ zwischen 1405 und 1412 den Changdeok-Palast errichten, der zunächst als Nebenresidenz, nach den Zerstörungen während der japanischen Invasion Ende des 16. Jahrhunderts schließlich als Hauptsitz des Königshauses diente. Die Anlage sticht unter den zahlreichen ostasiatischen Palastbauten durch ihre sich an die natürlichen Gegebenheiten angepasste Asymmetrie heraus, was ihr als einzigem Palast in Seoul einen Eintrag in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes sicherte. Bekannt ist auch der „Geheime Garten“, der in früheren Zeiten der Königsfamilie und einem engen Kreis Auserwählter vorbehalten war.

Koreas Kampfkunst Taekwondo

Nach diesem spannenden Ausflug in die koreanische Geschichte wollen wir uns ein wenig sportlich betätigen. Denkt man an Sport und Korea, kommt einem sicherlich zuerst der Kampfstil Taekwondo in den Sinn. Obwohl der „Weg des Fuß- und Faustkampfes“ erst nach dem Ende der japanischen Kolonialzeit entstanden ist, hat er sich bei Jung und Alt schnell zum beliebten Volkssport entwickelt und gehört seit den Sommerspielen 2000 sogar zu den olympischen Disziplinen. Im Rahmen eines Taekwondo-Kurses erhalten wir Einblicke in die junge, aber auf viel älteren Vorbildern fußende koreanische Kampftradition, wobei ein „Bruchtest“, das Zerstören von Holzbrettern mittels einer Kampftechnik, natürlich nicht fehlen darf.

Buntes Markttreiben

Taekwondo macht Spaß, kostet jedoch auch Energie. Um unsere Reserven wieder aufzufüllen, besuchen wir den belebten Gwangjang-Markt, einen der großen, traditionellen Märkte von Seoul. Auch wenn die zahlreichen Geschäfte für Textilien, Gebrauchsgegenstände oder traditionelle Medizin ihre eigenen Reize haben, gilt unsere ganze Aufmerksamkeit den legendären „Fressgassen“, deren breites kulinarisches Angebot uns die koreanische Küche in besonders schmackhafter und authentischer Art und Weise näherbringt.

4. Tag: Auf die Räder, fertig, los

Am heutigen Morgen machen wir uns bereit für die ersten Etappen unserer kleinen „Tour de Korea“. Rund 210 km wollen wir in den kommenden drei Tagen auf dem Fahrrad bewältigen und dabei einem Teilabschnitt des hervorragend ausgebauten „Vier-Flüsse-Radwegs“ folgen. Durch Seoul führt diese Fernradroute entlang des breiten Han-Flusses, der die Stadt in einer markanten W-Form durchfließt. Auf der Flussinsel Yeouido starten wir am Parlamentsgebäude der südkoreanischen Nationalversammlung und passieren die Skyline des zentralen Bankendistrikts, zu der auch das 63 Building gehört, das bis heute höchste komplett vergoldete Gebäude der Welt. Einen starken Kontrast zu diesen modernen Finanztürmen stellt der buddhistische Tempel Bongeunsa dar, dessen alte Holzgebäude und Pavillons im sonst von Glasfassaden nur so strotzenden Viertel Gangnam wie aus der Zeit gefallen scheinen.

Olympiastadion und Lotte Tower

Nicht weit vom Tempelgelände entfernt liegt das Olympiastadion, in dem die Olympischen Sommerspiele 1988 ausgetragen wurden, die für den politischen Wandel Südkoreas eine bedeutende Rolle spielten. Einige Straßenzüge dahinter ragt mit dem 555 m hohen Lotte World Tower der höchste Wolkenkratzer Koreas gen Himmel, von dessen Aussichtsplattform man einen atemberaubenden Blick über Seoul genießen kann. Vorbei am Olympiapark wandelt sich der urbane Raum dann nach und nach in eine grüne Flusslandschaft. Nach ca. 66 km haben wir Dumulmeori erreicht, wo sich Nördlicher und Südlicher Han-Fluss zu einem einzigen Strom vereinen.

5. Tag: Tempel Sujongsa in grandioser Natur

Oberhalb des Zusammenflusses von Nord- und Süd-Han liegt der buddhistische Tempel Sujongsa, der einer Legende nach 1458 von König Sejo gegründet wurde, nachdem dieser in der Nähe geheimnisvolle Glockentöne vernommen haben soll. Ein idyllischer Waldpfad führt hinauf zu den Hallen des Tempels, von dem man sich mit einem herrlichen Ausblick auf die Flussmündung belohnen kann.

Antike Festungsruinen und imposante Königsgräber

Wieder im Sattel folgen wir den grünen Ufern des Südlichen Han-Flussarms bis zu den Ruinen der Bergfestung Pasaseong. Diese Befestigungsanlage soll zur Zeit der antiken Drei Königreiche errichtet worden sein und überblickte das Flusstal in strategisch wichtiger Lage. Noch etwas weiter flussaufwärts begegnen uns die von Gras bewachsenen Hügelgräber der Joseon-Könige Sejong und Hyojong. König Sejong, der die Halbinsel in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts regierte, gilt gemeinhin als der bedeutendste Monarch der gesamten koreanischen Geschichte, vor allem deshalb, weil unter seiner Ägide das einzigartige koreanische Schriftsystem Hangeul entwickelt wurde. Seine Herrschaft ging als kulturelle und wissenschaftliche Blütezeit in die Geschichte ein. Nicht mehr weit ist es von den Gräbern zur Stadt Yeoju, wo unsere Tagesetappe nach ca. 67 km schließlich endet.

6. Tag: Der einzige Flusstempel Koreas

Etwas östlich von Yeoju erreichen wir am Morgen nach kurzer Fahrradfahrt Silleuksa, den einzigen unmittelbar an einem Flussufer gelegenen Tempel Koreas. Vermutlich bereits im 6. Jahrhundert von dem berühmten Mönch Wonhyo gegründet, besticht die Anlage nicht nur durch ihre uralten Ginko- und Wacholder-Bäume, sondern auch durch eine der äußerst seltenen Backsteinpagoden, von denen nur sehr wenige auf der Koreanischen Halbinsel erhalten geblieben sind.

Das Geburtshaus einer Königin

Als Ende des 19. Jahrhunderts das aufstrebende Japan, das alte Kaiserreich China und die nach Weltgeltung strebenden westlichen Imperialmächte in Ostasien um immer mehr Einfluss wetteiferten, geriet das koreanische Königshaus zunehmend in Bedrängnis. Die aus der Gegend um Yeoju stammende Königin Myeongseong, auch Königin Min genannt, widersetzte sich der japanischen Expansionspolitik und bezahlte dafür mit ihrem Leben, als sie im Palast von Agenten ermordet wurde. Wir besuchen das Geburtshaus der posthum ernannten Kaiserin, in dem eine der schillerndsten Gestalten der koreanischen Geschichte ihre Kindheit verbrachte.

Fahrt nach Chungju

Danach brechen wir zu unserer vorerst letzten Fahrradetappe auf, immer weiter dem Südlichen Han-Fluss folgend, bis zur Stadt Chungju, die wir nach ca. 78 km erreichen. Im Tangeumdae-Park mit seinen knorrigen Kiefern genießen wir noch einmal einen Blick auf die vertraute Flusslandschaft, bevor wir uns neuen Abenteuern zuwenden.

7. Tag: Historisches Dorf Hahoe

Mit dem Bus erreichen wir zur Mittagszeit das alte Dorf Hahoe nahe der Stadt Andong, das landschaftlich sehr reizvoll inmitten einer Flussschleife liegt. Wohl kaum ein anderer Ort in Korea konnte sich seinen traditionellen Charakter aus der Joseon-Zeit so gut bewahren wie Hahoe, was dem Dorf einen Eintrag in die Liste des Weltkulturerbes eingebracht hat. Sein jahrhundertealter Maskentanz, dessen Ursprung in schamanistischen Ritualen gründet, ist auf der ganzen Halbinsel bekannt und erfreut sich auch international zunehmender Aufmerksamkeit. Vom auf der gegenüberliegenden Flussseite emporragenden Felsen Buyongdae hat man einen herrlichen Blick auf die schmalen Gassen, während sich in der nahe gelegenen Schule Byeongsan Seowon mehr über die konfuzianischen Werte und Verhaltensnormen erfahren lässt, die das Land und seine Bewohner bis heute zutiefst geprägt haben.

8. Tag: Ein Gelehrter für die Brieftasche

Am Morgen fahren wir zur konfuzianischen Akademie Dosan Seowon, die eingebettet in malerischer Natur oberhalb des Nakdong-Flusses liegt. Seit 2019 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, blickt die heute zu besichtigende Einrichtung auf eine fast 500-jährige Geschichte zurück, deren Grundstein der berühmte Gelehrte Yi Hwang legte. Der Gründer und seine Schule zieren heute die 1.000-Won-Banknote.

Rafting auf dem Nakdong-Fluss

Wir folgen dem Nakdong-Fluss weiter stromaufwärts. An seinem Oberlauf, der sich idyllisch durch die Ausläufer des Taebaek-Gebirges windet, verfügt der mit 510 km längste Fluss Südkoreas über einige Stromschnellen, die sich hervorragend zum Rafting eignen. Dabei ist besonders unsere Teamfähigkeit gefragt, um die nötige Balance zu halten und gekonnt ans Ziel zu kommen.

Pavillons im Mondschein

Im Anschluss fahren wir weiter in die alte Königsstadt Gyeongju, eine der historisch bedeutendsten Städte Koreas. Vor über 1.000 Jahren war Gyeongju die Hauptstadt des Silla-Reiches, dem es Ende des 7. Jahrhunderts gelang, die Halbinsel erstmals politisch zu vereinigen. Aus dieser Zeit stammt auch die Palast- und Gartenanlage Anapji, die auf Geheiß König Munmus errichtet wurde. Ihre ganze Pracht entfalten die Pavillons am „Mondteich“, wenn sie in den Abendstunden illuminiert werden.

9. Tag: Koreas buddhistisches Erbe

Die Silla-Epoche gilt auf der Koreanischen Halbinsel als Blütezeit des Buddhismus. Noch heute zeugen zahlreiche Relikte von den kulturellen Glanzleistungen buddhistischer Mönche, und der Tempel Bulguksa östlich von Gyeongju gehört sicherlich zu den beeindruckendsten. Einige Monumente aus Stein sind noch im Original erhalten, so auch die beiden Pagoden Seokgatap und Dabotap, die den Innenhof vor der Haupthalle des Tempels zieren. Im Anschluss wandern wir auf einem malerischen Waldpfad 2,2 km hinauf zur Seokguram-Grotte, deren aus Granit gehauene Buddha-Statue zu den bedeutendsten buddhistischen Kulturgütern überhaupt zählt.

Geschichte aktiv erleben

Nachmittags widmen wir uns zunächst dem Königsgräberpark Daereungwon. Insgesamt 23 imposante Adelsgräber aus der Silla-Zeit erinnern mit ihren zum Teil gigantischen Ausmaßen an die Macht der damaligen Herrscher. Danach wollen wir weitere historische Sehenswürdigkeiten von Gyeongju auf einer kleinen Fahrradtour erkunden: Cheomseongdae ist mit einer Geschichte von über 1.300 Jahren die vermutlich älteste erhaltene Sternwarte Ostasiens, im Gyerim-Wald soll einer Legende nach der königliche Kim-Clan von Silla seinen Ursprung haben, auf dem Oreung-Areal liegt die mutmaßliche Grabstätte des mythischen Reichsgründers Hyeokgeose und im Hanok-Dorf Gyochon lässt sich der koreanische Alltag wie in längst vergangenen Jahrhunderten erleben. Nach so viel spannender Historie tut ein Tapetenwechsel gut, und so erreichen wir am Abend die südliche Küstenmetropole Busan.

10. Tag: Hafenstadt am Meer

Die Lage von Koreas zweitgrößter Stadt Busan vereint Berge und Meer auf besonders schöne Art und Weise. Wir wollen beide Facetten genießen und starten mit einer Seilbahnfahrt in den Morgen, die uns zur Halbinsel Songdo bringt. Die Steilküste mit ihren pittoresken Felsklippen erkunden wir dann zu Fuß.

Seokbulsa in den Bergen

Abseits der üblichen Touristenpfade und etwas versteckt in den umliegenden Bergen liegt Seokbulsa, der „Steinbuddhatempel“, der seinen Namen den zahlreichen in den Fels gehauenen Skulpturen buddhistischere Heiliger verdankt. An den steil aufragenden Hängen des Berges Geumjeongsan gelegen, der höchsten Erhebung Busans, erreichen wir den Tempel nach einer 2,4 km langen Wanderung und werden mit einem fantastischen Ausblick auf die südliche Metropole und natürlich mit jeder Menge beeindruckender Buddha-Reliefs belohnt. Wieder zurück in der Stadt, wollen wir uns in den heißen Thermalquellen eines koreanischen Spas dann einmal so richtig entspannen.

11. Tag: Lebendiges Busan

Busan ist eine sehr dynamische Stadt, die sich immer wieder neu erfindet. Wir begeben uns am Morgen zu den Aussichtsplattformen des Lotte-Kaufhauses im Zentrum, von denen man eine famose Aussicht auf die Innenstadt, den Hafen, das Meer und die umliegenden Berge genießen kann.

Fischmarkt mit Temperament

Den Menschen in Busan wird eine besondere Mentalität und südländisches Temperament nachgesagt. Und nirgendwo lässt sich das Lebensgefühl der Stadt besser erleben als auf dem Jagalchi-Markt, dem größten Markt für Meeresfrüchte in ganz Korea. Fisch und anderes Meeresgetier spielen für die koreanische Küche eine besonders wichtige Rolle, und hier können Sie sich ihre Einkäufe direkt in den angeschlossenen Restaurants zubereiten lassen. Frischer geht es nicht!

Flug nach Jeju

Nachmittags können Sie während Ihrer Freizeit Busan noch ein wenig auf eigene Faust erkunden, bevor wir vom Hotel aus zum Flughafen Gimhae starten. Nach einer knappen Stunde Flugzeit erreichen wir dann bereits die Vulkaninsel Jeju, die wir in den kommenden Tagen erkunden wollen.

12. Tag: Südkoreas höchster Gipfel

Südkoreas höchste Erhebung ist nicht etwa in den Gebirgen des Festlands zu finden, sondern auf der südlichen Insel Jeju. Im Zentrum dieses vulkanischen Eilands ragt der majestätische Hallasan wie ein sachte ansteigender Kegel stolze 1.950 m in die Wolken. Früh aufzubrechen heißt es, denn bis zum Gipfel sind es 9,6 km, die uns durch abwechslungsreiche Vegetationsgürtel und zauberhafte Landschaften führen. Oben angekommen, erblicken wir nicht nur den beeindruckenden Krater des Hallasan, sondern auch die über 360 Nebenvulkane, die sich über die gesamte Insel verteilen.

13. Tag: Fahrradtour zum Sonnenaufgangsgipfel

Auch auf Jeju kann man hervorragend mit dem Fahrrad unterwegs sein, eine beliebte Route führt entlang der Küste einmal komplett um die Insel. Wir folgen einem Teilstück im Nordosten beginnend am Sandstrand Gimnyeong bis zum schon aus der Ferne sichtbaren Tuffkegel Seongsan Ilchulbong. Der „Sonnenaufgangskrater“, so benannt aufgrund seiner Lage am Ostkap von Jeju, zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe der Insel und lässt sich auf einem schmalen Pfad besteigen, an dessen Ende man einen tollen Ausblick auf die Umgebung genießen kann.

Von Insel zu Insel

Vom Kraterrand des Seongsan Ilchulbong konnten wir bereits die kleine Insel Udo erspähen, zu der wir nun mit der Fähre übersetzen. Hier atmen wir auf unseren Fahrradsatteln die frische Seeluft und gönnen uns bei der einen oder anderen Rast ein paar ruhige Minuten am Meer.

14. Tag: Naturparadies Seoraksan

Am Morgen heißt es Abschied nehmen von Jeju. Wir fliegen zurück aufs Festland und besuchen den in der östlichen Provinz Gangwon gelegenen Nationalpark Seoraksan, der zu den beeindruckendsten Naturschönheiten Koreas zählt. Eine Seilbahn bringt uns hinauf zum Gwongeumseong-Gipfelplateau, das eine tolle Aussicht auf die umliegenden Gebirgsketten bietet. Doch natürlich wollen wir auch die Gelegenheit nutzen, um ein wenig zu wandern. Nach einer Stärkung im Tal besuchen wir den Tempel Sinheungsa mit seinem gigantischen „Großen Buddha der Wiedervereinigung“, bevor wir entlang kristallklarer Gebirgsbäche zum „Wackelfelsen“ Heundeulbawi aufbrechen. Dieser Felsbrocken ruht in einer Kuhle und kann mit dem nötigen Geschick bewegt werden. Hinter dem Wackelfelsen und der zugehörigen buddhistischen Einsiedelei beginnt der anspruchsvolle Teil des Weges, der über Hunderte Steinstufen und Treppen zum zerklüfteten Gipfel Ulsanbawi führt. Die Mühe lohnt sich, denn der Blick von hier oben ist überwältigend.

15. Tag: Tempel am Ostmeer

Seoraksan liegt nahe der koreanischen Ostmeerküste, die wir heute noch einmal ein wenig mit dem Fahrrad erkunden wollen. Wir radeln von Sokcho aus zunächst zum buddhistischen Tempel Naksansa, der durch seine tolle Hanglage mit Blick aufs Meer besticht. Gegründet Ende des 7. Jahrhunderts durch Uisang, einen der berühmtesten Mönche der koreanischen Geschichte, steht der Tempel in enger Verbindung mit dem Bodhisattva des Mitgefühls Avalokiteshvara, dem hier eine kolossale Granitstatue errichtet wurde.

Pavillon Hajodae

Etwas weiter südlich die Meeresküste entlang liegt der idyllische Pavillon Hajodae auf einer Anhöhe, von der man einen schönen Blick auf die schroffen Felsen mit ihren knorrigen Pinien hat. Am weißen Sandstrand ganz in der Nähe können wir einen Moment innehalten und die Seele baumeln lassen, bevor es nach Sokcho zurückgeht und wir mit unserem Gepäck nach Seoul aufbrechen.

16. Tag: Nationalpark Bukhansan

Seouls Stadtgrenzen sind so weitläufig, dass ein ganzer Nationalpark darin Platz hat. Im Norden der Stadt liegt mit dem Bukhansan ein wahres Naturparadies, zu dem man sogar mit der U-Bahn anreisen kann. Im Tempel Doseonsa sehen wir eine für Korea sehr seltene hölzerne Gebetsmühle und ein imposantes Felsrelief des Buddha, bevor wir mit dem 2,1 km langen Aufstieg beginnen.

Granitgipfel über der Stadt

Unterwegs begegnen wir den Ruinen der alten Bergfestung Bukhansanseong aus dem 18. Jahrhundert, von denen uns die letzten Höhenmeter bis zum 836 m hohen Gipfel Baegundae entlang in das nackte Granitgestein gehauener Eisengeländer führen. Doch unsere Strapazen wirken bei dem grandiosen Blick auf die umliegende Bergwelt und die Häuserschluchten der Millionenmetropole schnell wie weggeblasen, und das typische Bergsteigeressen unten im Tal schmeckt uns nach dem Abstieg umso besser.

17. Tag: Freizeit in Seoul

Ihren letzten Tag in Korea können Sie noch einmal ganz nach eigenen Wünschen gestalten. Besuchen Sie einen der alten Paläste, Tempel und Schreine, sehen Sie sich in einem der unzähligen Einkaufsviertel um oder unternehmen Sie einen Ausflug in die nähere Umgebung.

18. Tag: Rückkehr nach Deutschland

Eine abwechslungsreiche Aktivreise durch Korea geht heute zu Ende. Vom Flughafen in Incheon aus erreichen Sie Deutschland nach einem Tagesrückflug noch am selben Abend.

Leistungen
Korea Aktiv - Rad, Wandern, Rafting


Flüge
  • Hin- und Rückflug: Direktflug Frankfurt – Seoul – Frankfurt mit Asiana Airlines (oder LH/KE)
  • Inlandsflüge Busan – Jeju und Jeju – Yangyang mit Jeju Air
  • Alle Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren und Luftverkehrsabgaben
  • Kerosinzuschlag (01.10.20)
Hotels & Verpflegung
  • 5 Übernachtungen in Seoul
  • 1 Übernachtung in Yangpyeong
  • 1 Übernachtung in Yeoju
  • 1 Übernachtung in Chungju
  • 1 Übernachtung in Andong
  • 1 Übernachtung in Gyeongju
  • 2 Übernachtungen in Busan
  • 3 Übernachtungen in Jeju
  • 1 Übernachtung in Sokcho
  • Hotelunterbringungen in gehobenen Mittelklassehotels
  • Übernachtungen mit Frühstück
  • 7 Mittag- oder Abendessen
Reiseleitung
  • Deutscher Studienreiseleiter der BCT-Touristik
Fahrten und Transfers
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrten und Transfers mit Bus / Metro / Bahn
Eintrittsgelder / Besichtigungen Seoul:
  • Viertel Jonggak
  • Changdeok-Palast*
  • Gwangjang-Markt
  • Tempel Bongeunsa
  • Lotte World Tower

Yeoju:
  • Gräber der Könige Sejong und Hyojong
  • Tempel Silleuksa
  • Geburtshaus von Königin Myeongseong

Chungju:
  • Tangeumdae-Park

Andong:
  • Traditionelles Dorf Hahoe*
  • Akademie Byeongsan Seowon*
  • Akademie Dosan Seowon*

Gyeongju:
  • Anapji-Teich*
  • Tempel Bulguksa*
  • Seokguram-Grotte*
  • Hügelgräberpark Daereungwon*
  • Sternwarte Cheomseongdae*
  • Gyerim-Wald
  • Fünf Königsgräber Oreung*
  • Hanok-Dorf Gyochon

Busan:
  • Koreanisches Spa
  • Lotte-Aussichtsplattform
  • Jagalchi-Fischmarkt

Yangyang:
  • Tempel Naksansa
Erkundungen
  • Spaziergang am Fluss Cheonggyecheon
  • Seilbahnfahrt zur Halbinsel Songdo
  • Schifffahrt zur Insel Udo
Fahrradtouren
  • Seoul – Dumulmeori
  • Dumulmeori – Yeoju
  • Yeoju – Chungju
  • Gyeongju
  • Gimnyeong – Seongsan Ilchulbong*
  • Insel Udo
  • Sokcho – Hajodae – Sokcho
Wanderungen
  • Tempel Sujongsa
  • Festung Pasaseong
  • Felsentempel Seokbulsa
  • Nationalpark Hallasan*
  • Nationalpark Seoraksan mit Seilbahnfahrt
  • Nationalpark Bukhansan
Aktivitäten
  • Taekwondo-Kurs
  • Rafting auf dem Nakdong-Fluss
Sonstiges
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial

Die Preise enthalten alle Programme, Eintritte und Ausflüge vor Ort. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.

Die Preise enthalten alle Steuern, Gebühren und Kerosinzuschläge.
Stand: 1. Oktober 2020

Änderungen vorbehalten.

*UNESCO-Weltkulturerbe bzw. Weltnaturerbe

Termine & Preise

Termine 2022
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
2282350 So, 1. Mai – Mi, 18. Mai 2022 18 T OZ/LH 4298 Euro freie Plätze

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): 820 Euro
OZ: Direktflüge mit Asiana Airlines
LH: Direktflüge mit Lufthansa

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 12 Pers.
Änderungen vorbehalten

Kleine Gruppen
Diese Reise führen wir mit kleinen Gruppen von 8 bis 12 Personen durch.

Visum
Für die Einreise nach Korea als Tourist bis maximal 90 Tage ist ein Visum für Deutsche, Österreicher, EU-Bürger und Schweizer nicht erforderlich. Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Fahrtende gültig sein muss. Bürger anderer Nationalitäten bitte Einreisebestimmungen vor Anmeldung unter pass@bct-touristik.com anfragen.

Gesundheit, Impfungen
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt den Standardimpfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland: Die Auslandskrankenversicherung (ohne Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Wohnsitz Österreich und weitere Länder der EU: Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Wohnsitz Schweiz und weltweit: Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Im Folgenden die Prämien unserer empfohlenen Versicherung (die angegebene Versicherung gilt für alle Reisen außer Kreuzfahrten):

Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung. Sie können uns vorab (Tel. 02241/9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

Weitere Fragen
Für weitere Fragen zu Ihrer Reise nach Korea können Sie uns gerne anrufen unter der Nummer 02241/9424211, per E-Mail an ostasien@bct-touristik.com kontaktieren oder unser Kontaktformular verwenden.