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Korea Reisen



Korea Wanderreise
Südkorea Aktivreise, 16/18 Tage

Korea Wanderreise
Südkorea Aktivreise, 16/18 Tage

Die Koreanische Halbinsel ist ein wahres Paradies für Wanderfreunde und Naturliebhaber. Begleiten Sie uns auf dieser 16-tägigen Wanderreise und entdecken Sie die atemberaubenden Schönheiten zahlreicher Nationalparks. Lernen Sie die traditionellen und modernen Seiten der Hauptstadt Seoul kennen, tauchen Sie während eines Tempelaufenthaltes ein in die spirituelle Welt des Buddhismus und erklimmen Sie auf der Insel Jeju den Gipfel des Vulkans Hallasan. Diese Aktivreise verbindet Wandern in beeindruckender Natur mit den kulturellen Highlights eines spannenden, noch weitgehend unentdeckten Landes. Auf der 18-tägigen Verlängerung besuchen Sie im Nationalpark Jirisan zusätzlich den höchsten Gipfel des südkoreanischen Festlandes. Lernen Sie auf dieser Reise die zahlreichen Facetten des „Landes der Morgenstille“ kennen!

Highlights dieser Reise:

  • Koreas höchste Gipfel und schönste Nationalparks
  • Steinerner Drache – Stadtmauer von Seoul
  • UNESCO-Weltkulturerbe Namhansanseong
  • Buddha-Reliefs in den Namsan-Bergen
  • Vulkan Hallasan auf der Insel Jeju

Reiseroute
Korea Wanderreise 16 Tage


Karte der Reiseroute fuer den Urlaub in Korea

Korea Wanderreise 18 Tage


Karte der Reiseroute fuer den Urlaub in Korea

Programm
Korea Wanderreise


1. Tag: Abflug von Frankfurt

Am späten Nachmittag fliegen Sie vom Frankfurter Flughafen aus nach Seoul, die Hauptstadt Südkoreas. Sie kommen am folgenden Tag am Flughafen Incheon nahe Seoul an.

2. Tag: Tag: Erste Eindrücke

Nach dem Transfer zu Ihrem Hotel und einer kurzen Verschnaufpause, bei der Sie sich vom langen Flug etwas erholen und erfrischen können, wollen wir die Beine ein wenig lockern und brechen auf zu einer kleinen Erkundungstour, um unsere ersten Eindrücke von Seoul zu sammeln. Knapp 10 Millionen Menschen leben hier, im Ballungsgebiet sind es sogar 26 Millionen, was Seoul zu einer der größten Metropolregionen der Welt macht.

Fluss Cheonggyecheon

Am idyllischen Flüsschen Cheonggyecheon, das wie eine Oase der Ruhe durch Seouls älteste Stadtbezirke fließt, spürt man von der pulsierenden Urbanität jedoch kaum etwas. Nach einem kurzen Spaziergang entlang der Uferwege, die im Zuge eines Stadtentwicklungsprojektes angelegt und durch zahlreiche Kunstinstallationen aufgewertet wurden, erreichen wir das bunte Viertel Jonggak, das durch seine zahlreichen Restaurants, Bars und Kneipen zum Verweilen einlädt.

3. Tag: Ausflug zur Bergfestung

So beeindruckend die Stadtmauer Seouls, die wir am folgenden Tag erkunden werden, auch ist: Zur effektiven Verteidigung der Hauptstadt taugte sie in ihrer langen Geschichte nie. Das erkannten auch die Joseon-Könige und ließen auf dem südöstlich von Seoul gelegenen Namhansan eine Bergfestung errichten, in die sie sich in Krisenzeiten zurückziehen konnten. Als 1636 mit den Mandschu wieder einmal Reiterkrieger aus dem Norden in das Land einfielen, floh König Injo hierher, musste sich nach wochenlanger Belagerung jedoch geschlagen geben und in einer demütigenden Zeremonie die Invasoren als neue Oberherren anerkennen. Heute dient Namhansanseong, seit 2014 UNESCO-Weltkulturerbe, als beliebtes Naherholungsgebiet. Wir erkunden die Festung mit ihrer kleinen Palastanlage und den idyllischen buddhistischen Tempeln und genießen die wunderschöne Natur, die uns umgibt.

Koreanische Spezialitäten auf dem Gwangjang-Markt

Wieder zurück in Seoul, entdecken wir am Abend auf dem für seine quirlige „Fressgasse“ berühmten Gwangjang-Markt schließlich weitere kulinarische Spezialitäten der schmackhaften koreanischen Küche. Von herzhaft-scharf bis sündhaft-süß ist hier für jeden Geschmack etwas zu haben. Der Markt gilt als besonders authentisch und wird von Einheimischen wie Reisenden gleichermaßen gerne besucht.

4. Tag: Palast der Strahlenden Glückseligkeit

Im Jahr 1392 erschütterte ein Militärputsch die Koreanische Halbinsel. General Yi Seong-gye, mächtigster Mann im Reich, zwang den letzten König der Goryeo-Dynastie zur Abdankung, begründete ein eigenes Herrscherhaus mit dem Namen Joseon und machte Seoul zu seiner neuen Hauptstadt. Er ließ eine gewaltige Residenz errichten, die Gyeongbokgung, „Palast der Strahlenden Glückseligkeit“ benannt wurde und zum neuen Machtzentrum Koreas werden sollte. In ihrer langen Geschichte mehrfach von fremden Aggressoren und Bränden zerstört, zeugt die Anlage heute wieder von ihrer alten Pracht und entführt den Besucher mit der prächtigen, von historischen Aufzeichnungen geleiteten Wachablösungszeremonie in längst vergangene Zeiten.

Die Große Mauer einmal anders

Die Koreanische Halbinsel war in ihrer Geschichte häufig das Ziel fremder Invasoren. Um solche Angriffe abwehren zu können, befestigten die Koreaner ihre Städte, und auch Seoul blieb da keine Ausnahme. Das historische Zentrum wird in allen vier Himmelsrichtungen von schützenden Bergen flankiert, über deren Hänge die beeindruckende, 18,6 km lange Stadtmauer verläuft. Nach der Mittagspause erreichen wir Changuimun, eines der erhaltenen Stadttore, und besteigen den 339 m hohen Berg Inwangsan im Westen, der einen ersten spektakulären Ausblick sowohl auf die modernen Hochhausschluchten als auch auf die historische Palastanlage bietet.

Zentrum des Schamanismus

Inwangsan ist auch ein Zentrum des Schamanismus, der ursprünglichen koreanischen Religion. Viele Jahrhunderte als rückständiger Aberglaube an den Rand der Gesellschaft gedrängt, erlebt er heute wieder einen Aufschwung und wird als wichtiger Bestandteil koreanischer Kultur betrachtet. Während der Kolonialzeit von den Japanern hierher vertrieben, findet sich an den Hängen des Berges ein wichtiger schamanistischer Schrein. Mit etwas Glück können wir eine traditionelle Zeremonie miterleben, der wir mit dem nötigen Respekt begegnen sollten.

N Seoul Tower

Wieder unten in der Stadt, passieren wir das geschichtsträchtige große Südtor Namdaemun, auf dessen Markt, dem ältesten Stadtmarkt Koreas, wir auf der Suche nach einer kleinen Stärkung sicher fündig werden. Zum Abschluss unserer 7,4 km langen Mauerwanderung erreichen wir nach einem zweiten Aufstieg den 270 m hohen Berg Namsan mit dem markanten N Seoul Tower, von dessen Aussichtsplattform wir noch einmal einen Panoramablick auf Seoul genießen und uns die schieren Ausmaße dieser Metropole vergegenwärtigen können. Ausklingen lassen wir den Abend schließlich im von zahlreichen Geschäften und Straßenständen geprägten Stadtviertel Myeongdong, dessen bunte Neonlichter bis tief in die Nacht um die Wette blinken.

5. Tag: Fahrt nach Gyeongju

Am Morgen verlassen wir Seoul und fahren mit dem modernen Hochgeschwindigkeitszug KTX in den Südosten der Halbinsel nach Gyeongju, der alten Hauptstadt des Silla-Reiches. Nach einer kurzen Pause im Hotel brechen wir auf zum südlich gelegenen Namsan, dessen höchste Gipfel knapp 500 m erreichen.

Uralte buddhistische Steinreliefs

Dieses Areal ist als Nationalpark ausgewiesen und gehört zum bedeutenden Weltkulturerbe der Region. Wir entdecken auf unserer rund 5 km langen Wanderung durch die herrliche Berglandschaft mit ihren knorrigen Kiefernwäldern uralte Königsgräber sowie unzählige buddhistische Steinreliefs, Pagoden und Statuen, die von der bedeutenden Vergangenheit Gyeongjus und der Hochzeit des Buddhismus auf der Koreanischen Halbinsel zeugen. In der Spa-Anlage unseres Hotels finden wir am Abend mit den heißen Thermalquellen dann genau das Richtige, um ausgiebig zu entspannen.

6. Tempel Bulguksa und Seokguram-Grotte

Am Nachmittag spazieren wir zunächst durch die Parkanlage Daereungwon, in der 23 riesige, grasbewachsene Königshügelgräber aus der Silla-Epoche von der ehemaligen Macht dieser Dynastie zeugen. Weitere Sehenswürdigkeiten des antiken Gyeongju, in seiner Hochzeit eine der größten Städte der Welt, wollen wir auf dem Fahrrad erkunden: die Sternwarte Cheomseongdae, im 7. Jahrhundert entstanden und damit vermutlich das älteste erhaltene Observatorium Ostasiens, den Gyerim-Hain, mythischer Ursprungsort eines der königlichen Geschlechter von Silla, die fünf Königsgräber Oreung, wo der sagenumwobene Reichsgründer bestattet sein soll, sowie das Hanok-Dorf Gyochon, in dem die Zeit stillzustehen scheint.

Tempel in malerischer Landschaft

Am Nachmittag spazieren wir zunächst durch die Parkanlage Daereungwon, in der 23 riesige, grasbewachsene Königshügelgräber aus der Silla-Epoche von der ehemaligen Macht dieser Dynastie zeugen. Weitere Sehenswürdigkeiten des antiken Gyeongju, in seiner Hochzeit eine der größten Städte der Welt, wollen wir auf dem Fahrrad erkunden: die Sternwarte Cheomseongdae, im 7. Jahrhundert entstanden und damit vermutlich das älteste erhaltene Observatorium Ostasiens, den Gyerim-Hain, mythischer Ursprungsort eines der königlichen Geschlechter von Silla, die fünf Königsgräber Oreung, wo der sagenumwobene Reichsgründer bestattet sein soll, sowie das Hanok-Dorf Gyochon, in dem die Zeit stillzustehen scheint.

7. Tag: Buddhas Reliquien im Tempel Tongdosa

Am Morgen verabschieden wir uns von Gyeongju und fahren zum altehrwürdigen Tempel Tongdosa, der in einer reizvollen Berglandschaft liegt und zur Weltkulturerbe-Gruppe der buddhistischen Bergklöster Koreas zählt. Zunächst erkunden wir die umliegenden Berge mit ihren zahlreichen Wanderwegen und Einsiedeleien, um danach mehr über die Geschichte des Tempels zu erfahren.

Buddhistisches Leben hautnah

Tongdosa gehört zu den sogenannten „Drei Juwelentempeln“, denn er soll Reliquien des historischen Buddha beherbergen, die sein Gründer, der Mönch Jajang, von einer Pilgerreise aus China mitgebracht habe. Wir wollen noch mehr über die buddhistische Lehre und Lebensart herausfinden und nehmen am Templestay-Programm teil, das uns tiefe Einblicke in traditionelle Zeremonien, Meditationstechniken und die Speisegewohnheiten der Mönche gewährt.

8. Tag: Flug nach Jeju

Zum Alltag in buddhistischen Klöstern zählen auch frühes Schlafengehen und Aufstehen, um an der täglichen Morgenandacht teilzunehmen. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns schließlich und brechen auf zum Flughafen. Die Insel Jeju erwartet uns nach bereits einer knappen Stunde Flugzeit und wir machen uns unverzüglich daran, die vulkanischen Schönheiten dieses Eilands zu erkunden.

Seongsan Ilchulbong und Insel Udo

Ganz im Osten der Insel erhebt sich der imposante Tuffkegel Seongsan Ilchulbong 182 m über den Meeresspiegel. Ein schmaler Pfad führt hinauf zum Kraterrand des Vulkans, der Teil des Weltnaturerbes von Jeju ist. Von hier oben schweifen unsere Blicke hinüber zur kleinen Insel Udo, die wir nach einer kurzen Fährüberfahrt erreichen und einmal gemütlich auf dem Fahrrad umrunden wollen. Einige ruhige Augenblicke am Meer geben auch Gelegenheit, die erste Reisewoche in Korea Revue passieren zu lassen.

9. Tag: Hallasan – Südkoreas höchster Gipfel

Südkoreas höchste Erhebung ist nicht etwa in den Gebirgen des Festlands zu finden, sondern hier auf Jeju. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und in ihrem Zentrum ragt der majestätische Hallasan 1.950 m in die Wolken. Im Rahmen einer Ganztageswanderung, die uns durch bezaubernde Landschaften und verschiedene Vegetationsgürtel führt, wollen wir den Gipfel erklimmen. Nach 9,6 km haben wir es geschafft und genießen von ganz oben nicht nur einen famosen Blick auf den Kratersee, sondern bei gutem Wetter auch auf die über 360 Nebenvulkane, die über ganz Jeju verstreut liegen.

10. Wasserfall direkt am Meer

An unserem letzten Tag auf Jeju lassen wir es etwas ruhiger angehen. Wir wollen die Südküste der Insel erkunden und auf einem der sogenannten „Olle-Pfade“ wandern gehen, die die komplette Küstenlinie Jejus umspannen. Zunächst besuchen wir den Jeongbang-Wasserfall, dessen Fluten von einer 23 m hohen Klippe fast direkt ins Meer stürzen – ein seltenes Naturschauspiel.

Jejus Küsten

Immer wieder begegnen einem an den Küsten von Jeju interessante Vulkangesteinsformationen, die entstanden sind, als flüssiges Magma auf Meerwasser traf und sich abkühlte. Wie einen gewaltigen Kegel haben geologische Kräfte hier den Berg Sanbangsan geformt, in dessen Umgebung es heiße Quellen gibt, deren entspannende Wirkung wir zum Abschluss des Tages genießen wollen.

11. Tag: Rückkehr aufs Festland

Am Morgen nehmen wir Abschied von Jeju und fliegen zurück aufs Festland, wo der Nationalpark Seoraksan uns bereits erwartet. Die ersten 477 Höhenmeter des Tages befördert uns eine Seilbahn hinauf zu einem Bergplateau, wo einst die Festung Gwongeumseong thronte und von wo wir heute eine spektakuläre Aussicht auf die Gebirgsketten des Seoraksan genießen können.

Wanderung zum Wackelfelsen

Nachdem wir uns im Tal mit einem typischen koreanischen Bergsteigeressen gestärkt haben, passieren wir den „Großen Buddha der Wiedervereinigung“, der hier an symbolträchtiger Stelle nördlich des 38. Breitengrads errichtet wurde, bitten im Tempel Sinheungsa um einen sicheren Aufstieg und brechen auf zum „Wackelfelsen“. Diesen Gesteinskoloss kann man, mit dem nötigen Rhythmus und angemessenem Kraftaufwand, in Bewegung versetzen. Hinter der kleinen Einsiedelei führt ein Weg mit 808 Stufen hinauf zum 873 m hohen Gipfel Ulsanbawi, dessen schroffe, zerklüftete Felsformationen wir bereits auf der Seilbahnfahrt erspähen konnten. Von hier oben sieht man auch schon die Kämme des Inneren Seoraksan, doch für heute machen wir uns vorerst an den Abstieg.

12. Tag: Die Gipfel des Seoraksan

Früh schnüren wir wieder unsere Schuhe, doch schließlich wollen wir heute auch hoch hinaus. Denn wie wir sehen werden, hat der Nationalpark Seoraksan noch sehr viel mehr zu bieten. Die ersten 5 km geht es am Morgen streng bergauf, dann haben wir den 1.708 m hohen Gipfel Daecheongbong, zweithöchste Erhebung auf dem südkoreanischen Festland, erreicht. Von hier beginnt die Reise durch eine zauberhafte Bergwelt, die unzähligen Malern und Dichtern als Inspiration diente.

Malerische Berglandschaft

Zerklüftete Felsen, rauschende Wasserfälle und kristallklare Gebirgsbäche säumen unseren Wanderweg, der auch die eine oder andere Kletterpartie bereithält. Unsere Bemühungen werden mit einem famosen Blick auf den berühmten „Dinosaurierbergrücken“ und seine in den Himmel ragenden Granitspitzen belohnt, bevor wir nach 11,9 km seit dem Gipfel wieder flaches Terrain erreichen und zu unserer nächsten Station nach Gangneung ans Ostmeer fahren.

13. Tag: Erholung im Sun Cruise Resort

Nach den intensiven Wanderungen der vergangenen Tage tut etwas Entspannung am Meer so richtig gut. Das Sun Cruise Resort, das in der Gestalt eines über der Küste thronenden Kreuzfahrtschiffs erbaut wurde, bietet die ideale Gelegenheit dazu. Ein sorgfältig angelegter Weg lädt ein zu einem lockeren Spaziergang am Meeresufer, das von schroffen Felsen und malerischen Buchten geprägt ist. Für etwas Abwechslung sorgt eine kleine Draisinentour direkt am Sandstrand entlang, bei der Sie die frische Meeresbrise genießen können. Entscheiden Sie frei, ob Sie den kompletten Tag im Sun Cruise Resort ausspannen, an einer oder an beiden Aktivitäten teilnehmen möchten.

14. Tag: Fahrt zur mythischen Insel Ganghwa

Nach landschaftlich sehr reizvollen Tagen an der Ostmeerküste verlassen wir die Region und kehren mit dem Hochgeschwindigkeitszug KTX zurück nach Seoul. Doch unser eigentliches Tagesziel ist die Insel Ganghwa, die vor der Westküste Koreas liegt und die man ohne Umschweife als die wohl geschichtsträchtigste der vielen tausend koreanischen Eilande bezeichnen kann. Hier bedrohten in der Neuzeit die ersten westlichen „Kanonenboote“ koreanische Stellungen, hierher zog sich im Mittelalter das koreanische Königshaus vor den mongolischen Invasoren zurück. Wagt man sich noch weiter in die mythische Vorgeschichte Koreas zurück, soll der legendäre Reichsgründer Dangun auf einem hiesigen Altar Ahnenopfer dargebracht haben. Dieser Altar ist heute auf dem 472 m hohen Berg Manisan zu besichtigen, und auf dem weitverzweigten Wanderwegnetzwerk der Insel begegnen einem in idyllischer Naturlandschaft immer wieder steinerne Zeugen der Geschichte.

15. Tag: Nationalpark Bukhansan

Wussten Sie, dass Südkoreas Hauptstadt Seoul die weltweit einzige Metropole mit einem Nationalpark innerhalb der eigenen Stadtgrenzen ist? Im Norden erwartet uns mit dem Bukhansan eine spannende Berglandschaft, die denen der übrigen koreanischen Naturparks in nichts nachsteht. Bevor wir uns an den 2,1 km langen Aufstieg wagen, statten wir dem buddhistischen Tempel Doseonsa einen kurzen Besuch ab, der bekannt ist für seine eher in Tibet zu vermutende hölzerne Gebetsmühle und ein überdimensionales Felsrelief des Buddha.

Gipfel aus Granit

Vor dem finalen Aufstieg zum 836 m hohen Gipfel Baegundae stoßen wir auf die Überreste der zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichteten Bergfestung Bukhansanseong. Die letzten Höhenmeter entlang in das nackte Felsgestein gehauener Eisengeländer erfordern unser ganzes Klettergeschick, doch oben angelangt werden wir belohnt mit einem famosen Blick auf die grüne Bergwelt und das dahinterliegende Häusermeer von Seoul. Mit diesen Eindrücken sitzen wir am Abend noch einmal in geselliger Runde zusammen und blicken auf zwei ereignisreiche Wochen in Korea zurück.

16. Tag: Abschied von Korea

Am Morgen brechen Sie auf zum Flughafen von Incheon. Sie erreichen Frankfurt am Main nach einem Tagesrückflug in den Abendstunden.


Verlängerung 18 Tage

16. Tag: Nationalpark Jirisan

Der Nationalpark Jirisan liegt im Südwesten der Koreanischen Halbinsel und ist eines der größten Wandermekkas des Landes. Die höchsten Gipfel des Festlandes findet man hier, mit der dazugehörigen, gut ausgebauten Bergsteigerinfrastruktur. Wir verlassen Seoul am Morgen und erreichen das Bergmassiv zur Mittagszeit. Nach einer Stärkung und dem Füllen unserer Rucksäcke mit ausreichend Verpflegung brechen wir auf zu unserer ersten Etappe. 5,8 km sind es, durch dichte Wälder, entlang klarer Gebirgsbäche und schroffer Granitfelsen, bis zur Berghütte, die wir gegen Abend erreichen und in der wir, wie für Koreaner typisch, mit Decken ausgestattet unsere Parzellen auf dem Holzboden beziehen.

17. Tag: Sonnenaufgang auf dem Cheonwangbong

Früh sind wir wieder auf den Beinen, doch das hat seine Gründe. 1,7 km sind es noch bis zum 1.915 m hohen Gipfel Cheonwangbong, der höchsten Erhebung im Nationalpark Jirisan, den wir pünktlich zu Sonnenaufgang erreichen wollen. Das schaffen wir und genießen den atemberaubend schönen Tagesbeginn, der die umliegenden Hänge in feuerrotes Licht taucht. Wir können stolz auf uns sein, denn damit haben wir die drei höchsten Berge Südkoreas erfolgreich gemeistert. Gemächlich und zufrieden machen wir uns im Anschluss an den Abstieg, fahren nach Seoul zurück und lassen den Abend ein letztes Mal gemeinsam ausklingen, während wir in zahlreichen Erinnerungen schwelgen.

18. Tag: Rückkehr nach Deutschland

Eine facettenreiche Wanderreise durch Korea findet heute ihr Ende. Sie fahren zum Flughafen von Incheon und erreichen Deutschland nach einem Tagesrückflug noch am selben Abend.

Leistungen
Korea Wanderreise


Flüge:
  • Hin- und Rückflug: Direktflug Frankfurt – Seoul – Frankfurt mit Asiana Airlines (oder LH/KE)
  • Inlandsflüge Ulsan – Jeju und Jeju – Yangyang mit Jeju Air
  • Alle Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren und Luftverkehrsabgaben
  • Kerosinzuschlag (01.10.20)
Hotels und Verpflegung
  • 5 Übernachtungen in Seoul
  • 2 Übernachtungen in Gyeongju
  • 3 Übernachtungen in Jeju
  • 1 Übernachtung in Yangyang
  • 2 Übernachtungen im Sun Cruise Resort
  • Hotelunterbringungen in
    gehobenen Mittelklassehotels
  • Übernachtungen mit Frühstück
  • 7 Mittag- oder Abendessen
    18-tägige Verlängerung:
  • 1 Übernachtung in einer Berghütte
  • 1 Übernachtung in Seoul
Tempelaufenthalt
  • 1 Tempelübernachtung im Tempel Tongdosa
Reiseleitung
  • Deutscher Studienreiseleiter der BCT-Touristik
Fahrten und Transfers
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrten und Transfers mit Bus / Metro / Bahn
Erkundungen
  • Spaziergang am Fluss Cheonggyecheon
  • Fahrradtour durch Gyeongju
  • Tempel Tongdosa*
  • Schifffahrt zur Insel Udo mit Fahrradtour
  • Tempel Sinheungsa mit Großem Buddha
Eintrittsgelder / Besichtigungen
Seoul:
  • Viertel Jonggak
  • Gyeongbok-Palast
  • N Seoul Tower
  • Viertel Myeongdong
  • Gwangjang-Markt
Gyeongju:
  • Koreanisches Spa
  • Tempel Bulguksa*
  • Seokguram-Grotte*
  • Hügelgräberpark Daereungwon*
  • Sternwarte Cheomseongdae*
  • Gyerim-Wald
  • Fünf Königsgräber Oreung*
  • Hanok-Dorf Gyochon
Jeju:
  • Tuffkegel Seongsan Ilchulbong*
  • Wasserfall Jeongbang
  • Koreanisches Thermalbad
Gangneung:
  • Draisinentour
Wanderungen
  • Bergfestung Namhansanseong*
  • Stadtmauer von Seoul
  • Namsan-Berge* von Gyeongju
  • Nationalpark Hallasan*
  • Olle-Pfad auf Jeju
  • Nationalpark Seoraksan mit Seilbahnfahrt
  • Ostmeerküste bei Gangneung
  • Insel Ganghwa*
  • Nationalpark Bukhansan
    18-tägige Verlängerung:
  • Nationalpark Jirisan
Sonstiges
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial

Die Preise enthalten alle Programme, Eintritte und Ausflüge vor Ort. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.

Die Preise enthalten alle Steuern, Gebühren und Kerosinzuschläge.
Stand: 1. Oktober 2020

Änderungen vorbehalten.

*UNESCO-Weltkulturerbe bzw. Weltnaturerbe

Termine & Preise

Termine 2022
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
2282340 So, 16. Okt – Mo, 31. Okt 2022 16 T OZ/LH 3798 Euro freie Plätze
2282341 So, 16. Okt – Mi, 2. Nov 2022 18 T OZ/LH 3998 Euro freie Plätze

16 Tage Einzelzimmerzuschlag: 740 €
18 Tage Einzelzimmerzuschlag: 790 €
OZ: Direktflüge mit Asiana Airlines
LH: Direktflüge mit Lufthansa

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 14 Pers.
Änderungen vorbehalten

Visum
Für die Einreise nach Korea als Tourist bis maximal 90 Tage ist ein Visum für Deutsche, Österreicher, EU-Bürger und Schweizer nicht erforderlich. Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Fahrtende gültig sein muss. Bürger anderer Nationalitäten bitte Einreisebestimmungen vor Anmeldung unter pass@bct-touristik.com anfragen.

Gesundheit, Impfungen
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt den Standardimpfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland: Die Auslandskrankenversicherung (ohne Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Wohnsitz Österreich und weitere Länder der EU: Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Wohnsitz Schweiz und weltweit: Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Im Folgenden die Prämien unserer empfohlenen Versicherung (die angegebene Versicherung gilt für alle Reisen außer Kreuzfahrten):

Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung. Sie können uns vorab (Tel. 02241/9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

Weitere Fragen
Für weitere Fragen zu Ihrer Reise nach Korea können Sie uns gerne anrufen unter der Nummer 02241/9424211, per E-Mail an ostasien@bct-touristik.com kontaktieren oder unser Kontaktformular verwenden.