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Korea Reisen



Süd & Nordkorea Reise 26 Tage

Reise
Süd & Nordkorea Reise 26 Tage

Korea ist das einzige Land auf der Erde, das in zwei Staaten geteilt ist. Die nördliche Hälfte gehört der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) und die südliche Hälfte der Republik Korea (Südkorea).
Anschließend an unserer 16-tägigen Südkoreareise bieten wir Ihnen als Verlängerung eine 10 tätige Nordkoreareise mit einem kurzen Aufenthalt in Peking an.
Nordkorea als ein Land, das 5000 Jahre lange Geschichte hat, ist geprägt von einer schönen und unberührten Natur. Das Diamantgebirge an der Ostküste Nordkoreas mit seinen Naturschönheiten mit malerischen Wasserfällen bietet Ihnen einen einzigartigen Anblick, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird. In der Hauptstadt Pyongyang, die Sie ebenfalls besuchen werden, befinden sich unteranderem das berühmte Mansudae-Großmonument, der Dschutsche-Turm und der Triumphbogen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Studienreise in Nordkorea haben, zögern Sie sich nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gern weiter. Telefon: 02241/9 42 42 11 oder E-mail: ostasien@bct-touristik.com

Reiseroute

Karte der Route der Korea Reise

Programm
Süd & Nordkorea Reise 26 Tage

1. Tag: Beginn der Korea Reise

Gegen Abend fliegen Sie vom Frankfurter Flughafen aus nach Korea. Sie kommen am Nachmittag des folgenden Tages in Korea an.

2. Tag: Ankunft in Korea

Transfer zum Hotel. Beim einführenden Rundgang im Stadtteil Myeongdong haben Sie die Möglichkeit Ihre ersten Eindrücke zu sammeln. Anschließend fahren wir hoch zum NSeoul Tower mit der Seilbahn. Dort haben Sie einen überwältigenden Ausblick auf die Metropole.

3. Tag: Königliches Seoul

Ihre Entdeckungsreise fängt heute im Gyeongbok Palast an. Er ist der weitläufigste und auch der prächtigste Palast aus der Joseon-Dynastie. Mit etwas Glück können Sie sogar die Wachablösungszeremonie der königlichen Garde erleben. Im Palastgelände befindet sich das Folklore Museum, welches Sie ebenfalls besichtigen können. Nachdem Sie sich den Palast angesehen haben, geht es weiter zum Königsschrein Jongmyo, ein Ort an dem Gedenkrituale für verstorbene Könige durchgeführt werden. Die geografische Lage eines Königsschreins wird nach den Prinzipien von Feng Shui ausgesucht. Das koreanische Volk glaubt, wenn die Vorfahren an einem guten Ort ruhen, sorgen sie für Wohlergehen der darauffolgenden Generationen. Das „Jongmyo-Ritual“ mit Musikern, Tänzern und anderen Teilnehmern und die Jongmyo-Anlage gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

In-Viertel mit einem traditionellen Flair

Nur wenige Minuten zu Fuß vom Jongmyo entfernt, finden Sie das In-Viertel Insadong.
Antiquitätengeschäfte, Teehäuser, Souvenirgeschäfte und kleine Gassen zeichnen Insadong aus. Jeder, der nach einem Mitbringsel sucht, wird hier garantiert fündig. Etwas hektischer spielt sich in Dongdaemun ab. Wenn Sie einmal hier sind, wollen Sie wahrscheinlich gar nicht mehr weg. Dieses Viertel besteht fast nur aus Einkaufspassagen, großen Einkaufshäusern, kleinen Läden und Imbissständen. Die Läden sind die ganze Nacht über geöffnet und hell erleuchtet. Sie können Shoppen gehen ohne unter Zeitdruck zu stehen.

4. Tag: UNESCO-Palast

Der etwas weitläufigere Palast ist der Changdeok-Palast, den Sie anschließend besuchen werden. Der Changdeok-Palast diente hauptsächlich als Wohnsitz der Mitglieder der Königsfamilie. Er ist berühmt für seinen geheimen Garten, der etwas versteckt hinter dem Palast liegt.

Im Deoksu Palast wohnte der König Gojong, der vorletzte König der Joseon-Dynastie bis er von den Japanern zur Abdankung gezwungen wurde. Sein Sohn und Nachfolger König Sunjong gab dem Palast seinen heutigen Namen, der bedeutet „Palast tugendhafter Langlebigkeit“. Damit brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sein Vater lange dort leben möge.

100 Jahre alter Markt

Nachdem Sie sich ausführlich mit koreanischer Geschichte beschäftigt haben, führen wir Sie zum Gwangjang Markt. Der Gwangjang Mark wurde 1905 gegründet und ist bei Hausfrauen beliebt geworden, die jeden Abend vorbeischauen, um die Zutaten für das Abendessen zu besorgen. Was dieser Markt noch interessanter und süchtiger macht, ist die sogenannte Meokja Golmok, eine „Fressgasse“. Dort sehen Sie links und rechts nur Imbissstände, die mit ihren Leckereien Menschen anlocken.

5. Tag: Hwaseong Festung, das Weltkulturerbe

Nach dem Frühstück verlassen Sie Seoul und fahren nach Suwon, wo die berühmte Hwaseong Festung auf Sie wartet. Während der Herrschaft von König Jeongjo wurde diese Festung aus Stein und gebrannten Ziegeln gebaut. 1997 wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Eine Stadt mit bildhaften Landschaften

In Danyang angekommen besuchen Sie zuerst die Gosu Höhle. Danyang ist eine Stadt, die noch sehr ländlich geblieben ist, trotz der vielen Touristen. Einer der Gründe, warum Danyang Touristen anzieht, ist die berühmte Gosu-Höhle. Sie hat schöne Stalaktiten und Stalagmiten in allen Formen und Größen, Sie können sich selber überzeugen ob sie den Namen „unterirdischer Palast“ verdient hat.

Prinzessin, die sich verliebte…

Dem Mythos nach verliebte sich die Prinzessin Pyeonggang in einen bürgerlichen Mann Ondal. Durch ihre Hilfe gelang es ihm bis zum General aufzusteigen. Allerdings starb er bei einem Krieg. Im Ondal-Zentrum können Sie die Ondal-Höhle besichtigen, in der er sich angeblich aufgehalten hat und meditiert hat. Die Liebesgeschichte von Ondal und der Prinzessin spielt sich auf dem Platz ab, wo die Ondal-Stadtmauer ist, die Sie dort auch besuchen können. Im Ondal-Zentrum befindet sich das künstlich erbaute Filmset, wo Sie schon mal einen Einblick gewinnen können, wie eine Königsfamilie gelebt hat.

Ihr letztes Ausflugprogramm führt Sie zum Guinsa-Tempel, der im Sobaeksan-Nationalpark liegt. Der Guinsa-Tempel ist der Hauptsitz des buddhistischen Ordens Cheontaejong, dem landesweit an die 140 Tempel angehören. Dieser Tempel unterscheidet sich architektonisch und flächenmäßig komplett von den üblichen Tempeln, die Sie kennen. In diesem Tempel können 10.000 Menschen gleichzeitig untergebracht werden. Mit seiner mehrstöckigen Struktur, die sich den geographischen Gegebenheiten der Umgebung angepasst hat, bietet der Guinsa-Tempel einen grandiosen Anblick.

6. Tag: Der übergroße Buddha

Am frühen Morgen laden wir Sie zu einer Schifffahrt auf dem Namhan-Fluss ein, wo Sie nur von schönen Bergen umgeben sind. Genießen Sie einfach die frische Morgenluft und vergessen Sie für ein Moment Ihren stressigen Alltag. Danach machen Sie sich auf dem Weg zum Soknisan Nationalpark, wo sich der Beopjusa-Tempel befindet. Zu seinen Glanzzeiten lebten bis zu 3000 Mönche im Tempel. Auf dem Tempelgelände gibt es eine Bronzestatue des Maitreya Buddha, der mit seiner 33 m Höhe einen faszinierenden Anblick bietet. Spät nachmittags kehren Sie wieder zurück nach Danyang.

7. Tag: Andong, eine Stadt mit konfuzianischer Tradition

Nach ca. zweistündiger Fahrt von Danyang erreichen Sie das Hahoe-Dorf in Andong. Andong ist eine der letzten alten Städte mit konfuzianischer Tradition in Korea. Die beliebteste Sehenswürdigkeit ist das Hahoe-Dorf, das von Familie Ryu seit Jahrzenten bewohnt wird. Der Grund, warum ein Dorf so viel Aufmerksamkeit erregt, ist der berühmte Vorfahr der Familie Ryu. Ryu Seong-Ryong war Schüler des Gelehrten Toegye Yi Hwang und rettete sein Land während des Imjin-Krieges 1592-1598 durch seine ausgeprägte Führungskraft und Intelligenz. Im Hahoe-Dorf finden Sie keine moderne Häuser, sondern Häuser mit stroh- oder ziegelgedeckten Dächern. Dieser Ort wurde von der Regierung unter Denkmalschutz gestellt und im Jahr 1999 besuchte sogar Königin Elisabeth II das Hahoe-Dorf.
Anschließend besuchen Sie die konfuzianische Akademie Dosanseowon, welche im 16. Jh. von dem Gelehrten Toegye Yi Hwang gegründet wurde. Dort lehrte Toegye Yi Hwang seine Schüler und führte Staatsprüfungen durch. Noch beeindruckender als die Geschichte ist der Ausblick von der Akademie auf den Nakdong-Fluss.

Abends fahren wir nach Gyeongju, in die Weltkulturerbestadt.

8. Tag: Gyeongju, die Weltkulturerbestadt

Bei angenehmer Morgenluft fahren Sie in den Toham-Berg, wo sich der Bulguksa-Tempel und die Seokguram-Grotte befinden. Der Bulguksa-Tempel zählt zu den bekanntesten koreanischen Tempeln. Alle Steinbrücken, Treppen und Pagoden des Bulguksa-Tempels sind alle Originalwerke aus der Silla-Epoche und dies macht den Bulguksa-Tempel so einzigartig. Auf dem Gelände des Tempels finden sich die Dabotab und die Seokgatap Pagode, die blaue und weiße Wolkenbrücke, Lotosbrücke und die Sieben-Schätze-Brücke. Finden Sie heraus, welche traurige Geschichte hinter den Weltkulturschätzen Dabotab und Seokgatap Pagode steckt. Nachdem Sie den wunderschönen Tempel hinter sich gelassen haben, erwartet Sie die geheimnisvolle Seokguram-Grotte.

Die wohl schönste und auch geheimnisvollste Grotte Asiens wurde 751 erbaut. Das „Haus“, in dem der große Buddha seinen Platz nimmt, hat die Eigenschaft Feuchtigkeit und Durchlüftung selbst zu regulieren. Jedoch wurde dieses natürliche System während der japanischen Kolonialzeit zerstört, indem ums Haus zubetoniert wurde.

Durch die Geschichte radeln

Die übrigen Sehenswürdigkeiten von Gyeongju liegen alle nah beieinander, sodass man sie gut mit Fahrrad besichtigen kann. Bei schönem Wetter ist die Fahrradtour sehr angenehm und vor allem auch sehr interessant. Die Fahrradtour beginnt am Gyeongju Bhf, von wo aus Sie erstmal zum Grab vom General Kim YuShin fahren, der in der koreanischen Geschichte eine wichtige Person darstellt. Dann machen Sie sich auf dem Weg zum Daereungwon-Grabpark, in dem sich 23 riesige Königsgräber befinden. Es ist jedoch nicht immer klar, wessen Grab es ist. Gegenüber vom Grabpark ist Chemseongdae, die älteste Sternwarte in Asien. Und nur wenige Minuten auf dem Fahrrad erreichen Sie den Anapji-Teich, an dem sich die königliche Familie erholte. Anapji ist besonders berühmt für seine Schönheit bei Nacht, es ist ein beliebter Ort für romantische Dates bei jungen Generationen. Als letztes besuchen Sie das Schatzhaus der Silla-Dynastie, das Gyeongju Nationalmuseum. Mit 100.000 Überresten, von denen etwa 3000 Stück immer zu Schau stehen, ist das Museum ein Muss für jeden, der sich mit der Geschichte Koreas auseinandersetzen möchte. In diesem Museum befindet sich die legendäre Emille-Glocke vom König Seongdeok dem Großen. Sie ist mit der Höhe von 3.5 m und 19 Tonnen an Bronze eine der größten und klangschönsten Glocken Asiens.

9. Tag: Unterwassergrab vom König Munmu

Bevor Sie sich auf dem Weg zum Gayasan Nationalpark machen, machen Sie einen kurzen Abstecher zum Unterwassergrab des Königs Munmu. Er war einer der Könige der Shilla-Dynastie. Als er 681 im Sterben lag, sagte er dass er nach seinem Tod sein Reich Silla beschützen wird indem er als ein Drache wiedergeboren wird. Sein Grab befindet sich am Strand, im Wasser und bietet somit für Touristen eine sehr ungewöhnliche aber interessante Attraktion

Tempelübernachtung im Haeinsa Tempel

Nach der Besichtigung des Unterwassergrabes machen Sie sich auf dem Weg zum Haeinsa-Tempel im Gayasan-Nationalpark, wo eine Tempelübernachtung für Sie reserviert ist.

Der in 802 erbaute Tempel beherbergt viele Schätze in mehr als 90 Gebäuden. Was diesen Tempel so besonders macht, ist die Sammlung von über 80.000 hölzernen Druckstöcken der Tripitaka Koreana. Die Tripitaka Koreana ist eine umfassendste Sammlung buddhistischer Schriften i n Ostasien. Die Produktion dauerte 16 Jahre, besitzt 52.382.960 Schriftzeichen auf 80.000 Druckstöcken, die von ca. 30 Menschen geschrieben und geritzt wurden. Sie lernen dort meditieren und lernen auch die buddhistische Lebensweise kennen. Wer nicht im Tempel übernachten möchte, hat die Möglichkeit in einem Hotel zu übernachten.

10. Tag: Busan, die zweitgrößte Stadt Südkoreas

Ihr Tempelübernachtungsprogramm endet ca. um 9 Uhr morgens. Danach fahren Sie nach Busan. Ihr erstes Ziel dort ist der Beomoesa-Tempel. Danach geht’s zum Taejongdae-Aussichtsturm. Das Gebiet dort ist sehr hügelig und dicht bewaldet. Die rauen, steilen Klippen fallen 150m ins Meer ab und bieten einen überwältigenden Ausblick. Außerdem gibt es dort interessante Geschichten wie die von der Götterklippe, dass die Götter auf der flachen Klippe sich ausgeruht haben sollen. Oder die Frauenfigur auf der Klippe. Dem Mythos nach wartete sie sehnsüchtig auf ihren Mann, der ein Fischer war und niemals zurück kehrte.

Koreas größter Fischmarkt

Viele verschiedene Fischsorten, Meeresfrüchte und Verkäufer, die laut ihre frische Fische präsentieren oder Arbeiter, die mit den Waren durch die schmalen Gassen wie ein Weltmeister hin und her laufen. Pures Leben und voller Energie. Das ist das Bild, das Sie sehen werden, wenn Sie auf dem Jagalchi Fischmarkt sind. Früh morgens findet immer eine Auktion statt, wo die frisch gefangenen Fische verkauft werden. Wenn Sie frische Fische kosten möchten, sind Sie hier genau richtig. Damit nicht genug es erwartet Sie abends eine schöne Nachtansicht am Gwanganli Strand mit der Gwanganbrücke, die mit ihren Neonlichtern ihre beste Seite zeigt. Sie können dort mit ihrem Liebsten am Strand Platz nehmen und das romantische Flair genießen.

11. Tag: Samsung baut Autos?

Hätten Sie schon gewusst, dass Samsung neben Elektrogeräten auch Autos baut? Heute sehen Sie es! Wir haben heute für Sie eine Besichtigung im Samsung Autofabrik organisiert und Sie werden dort sehen können, welche und wie Autos gebaut werden.

Willkommen auf Jeju!

Nach einem kurzen Flug erreichen die größte Ferien- und Badeinsel Jeju, die wegen des milden Klimas und der landschaftlicher Schönheit sehr beliebt ist. In Jeju angekommen besuchen Sie zuerst das Volkskunde- und Naturhistorisches Museum. Dort sehen Sie bedeutende Volkskunstsammlung, die für die Insel Jeju typisch ist. Danach fahren Sie zum Sangumburi Krater. Er ist einer der drei größten Krater der Insel. Hier gedeihen 420 verschiedene Arten von Pflanzen, weshalb Botaniker diesen Krater auch als „Schatzkästchen der Flora“ bezeichnen.

12. Tag: Eroberung der westlichen Insel

Heute werden Sie die westlichen und südlichen Gebiete der Insel kennenlernen. Der erste Ausflugsort ist das O’sulloc Teemuseum. Dort erfahren Sie über die Geschichte und die Herstellung des Tees. Auf dem Observatorium genießen Sie den Blick auf Koreas größte Teeplantage. Der botanische Garten Yeomiji verfügt über 2000 verschiedene seltene Pflanzen in dem riesigen Gewächshaus. Darunter befinden sich Wasserpflanzen, tropische Fruchtbäume, Kakteen und weitere Spezialsorten, die das Auge erfreuen. Nicht weit entfernt besuchen Sie den Cheonjiyeon Wasserfall. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald erreichen Sie den Wasserfall. Zur Krönung des Tages besuchen Sie die Meeresmündung Seossokkak. Es ist ein Ort wo das Süßwasser auf das Meereswasser trifft und eine wirklich märchenhafte Landschaft mit der außergewöhnlich schönen Wasserfarbe anbietet.

13. Tag: Eroberung des östlichen Jeju

Der heutige Tag beginnt mit dem Besuch der Manjanggul-Lavahöhle, die mit ihrer 13.4 km die längste Lavahöhle der Welt darstellt. In einem kleinen Dorf am östlichen Ende der Insel befindet sich der Seongsan-Ilchulbong-Krater. Er ist einer der 360 Nebenvulkane, die auf der Insel verstreut sind. Der Aufstieg auf dem engen, recht steilen Pfad wird sich mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Durch seinen hohen wissenschaftlichen Wert und grandiosen Anblick wurde er von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Im Anschluss besuchen Sie Seopjikoji, eine weitläufige Grasfläche am Meer, die wegen ihrer schönen Aussicht als Drehort für verschiedene TV-Serien und Filme bekannt ist. Vom Strand aus hat man einen wunderschönen Blick auf die felsige Küstenlinie.

14. Tag: Abschied von Jeju

Heute nehmen Sie Abschied von der schönen Insel und fliegen wieder nach Seoul. In Seoul angekommen besuchen Sie Seouls ältesten Markt in Namdaemun. Nirgendwo sonst können Sie so schnell in koreanische Leben eintauchen, wie hier auf dem Markt. Anschließend besuchen Sie das Namsangol Hanok Dorf. Es ist ein Dorfkomplex, wo man die traditionell koreanischen Gärten und Häuser erleben kann. Außerdem befindet sich eine Zeitkapsel auf dem Gelände, die im Jahr 1994 zum 600-jährigen Jubiläum der Hauptstadt Seouls zusammengestellt und eingegraben wurde. Diese Zeitkapsel soll dann im Jahr 2394 zur 1000-jährigen Hauptstadt Seouls geöffnet werden. Sie hat die Form der Glocke, die im Glockenpavillon Bosingak ist. Sie ist 2.1 m hoch und 2.5 t schwer. Außerdem wurden 600 Sachen in die Zeitkapsel reingelegt, die der zukünftigen Generation zeigen soll, wie man im 19. und 20. Jahrhundert gelebt hat. Abends wenn es dunkel ist, laden wir Sie zu einer Schifffahrt auf dem Han-Fluss, der mitten durch die Metropole fließt. Auf dem Schiff können Sie Seoul bei Nacht genießen!

15. Tag: Kultur? Geschichte? Natur?

Heute haben Sie drei Möglichkeiten Ihren letzten Tag zu verbringen. Entweder können Sie den ganzen Tag auf eigenem Fuß die Stadt erkundigen oder Sie nehmen an einem Ausflug teil und fahren zur demilitarisierte Zone zwischen Süd und Nordkorea oder zum Seoraksan Nationalpark.

Demilitarisierte Zone

Wenn Sie sich für die demilitarisierte Zone entschieden haben, fahren Sie in einen Ort an der Grenze zwischen Nor- und Südkorea, wo die nordkoreanischen und südkoreanischen Soldaten Wache halten. Es ist ein Ort vieler Ereignisse und Emotionen. Sie sehen die „Brücke der Freiheit“ und können vom Odusan Observatorium aus einen Einblick in Nordkorea werfen.

Seoraksan Nationalpark

Der Seoraksan-Nationalpark, eines der schönsten koreanischen Gebirge besteht aus einem äußeren, inneren und südlichen Bereich. Die 354 km² großen Nationalparks sind für die Baumblüte im Frühjahr und die Laubfärbung im Herbst bekannt. Eine 1.100 m lange Seilbahn verkehrt zwischen Seorak-dong und der Bergfestung Gwongeumseong aus der Silla-Dynastie. Nachdem Sie sich Gwongeumseong angesehen haben, wandern Sie ca. 1 Stunde den Berg hoch, dann erreichen Sie den „Wackelfelsen“. Wenn ein Erwachsender den Felsen wackelt, soll der Felsen angeblich sich bewegen. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Seoul.

16. Tag: Chinas Hauptstadt – Peking

Heute fliegen Sie in die chinesische Hauptstadt Peking. Nach dem Transfer zum Hotel besuchen Sie die prächtige Anlage des Sommerpalastes im Norden der Stadt. Die Palastanlage wurde von der letzten Kaiserdynastie der mandschurischen Qing-Dynastie errichtet und diente den Kaisern als Ort der Ruhe und Entspannung, fern den anstrengenden Regierungsgeschäften. Die herrliche Gartenanlage enthält alle Elemente traditioneller chinisischer Gartenkunst. Über den harmonischen Formen des riesigen Landschaftsgartens aus Seen, Felsen und Pflanzen fügen thront an einem Hanggelegen majestätisch das traditionelle Palastgebäude mit seinen kunstvoll verzierten Holzfassaden, pagodenförmigen Türmen und den typischen ausladenden Ziegeldächern. Alle Elemente der Anlage harmonisieren perfekt miteinander, nicht zuletzt, da sie nach dem uralten taoistischen Prinzip von Yin und Yang von chinesischen Meistern der Gartenarchitektur entworfen wurden.

17. Tag: Die Kaiserstadt Peking

Bis ins Jahr 1911, als die chinesische Revolution begann, war Peking der Sitz der mandschurischen Kaiser. Sie residierten in der sogenannten verbotenen Stadt, die von der gewöhnlichen Bevölkerung nicht betreten werden durfte. Daraus leitet sich auch ihr Name „Verbotene Stadt“ ab. Diese riesige, ehrwürdige Palastanlage thronte früher über der gesamten Stadt, denn kein Gebäude im alten Peking durfte so hoch oder höher gebaut werden als die Gebäude der Verbotenen Stadt.

Direkt hinter der Anlage des Kaiserpalastes gelangen wir zum Tian’anmen-Platz, den „Platz des Himmlischen Friedens.“ Er ist mit 39,6 ha einer der größten befestigten Plätze der Welt und auch hier blieb der gewöhnlichen Bevölkerung der Zutritt noch bis ins 20. Jahrhundert hinein verwehrt, da er direkt an das Gelände der Verbotenen Stadt grenzt. Heute findet sich auf dem Platz das riesige Mausoleum zu Ehren Mao Zedongs. Auch wenn er laut vielen Historikern eine sehr umstrittene Rolle in der Geschichte Chinas und der Welt spielte, brachte er doch nach einer Zeit Jahrzehnte andauernden Zeit voller Unruhen, Aufstände und Bürgerkrieg endlich wieder Frieden nach China und wird daher hier in seinem Mausoleum geehrt.

18. Tag: Auf ins Unbekannte – Flug nach Pyeongyang

Heute fliegen wir nach Pyeongyang, in die Stadt, die einst auch das Zentrum des mächtigen koreanischen Königreiches Koguryeo war. Dort angekommen werden wir von unserem Nordkoreanischen Reisebegleiter empfangen und zum Hotel begleitet.

19. Tag: Juche – Pyeongyang im Zeichen der Arbeiter, Bauern und Intelektuellen

Auch wenn man sich auf den ersten Blick in die Glanzzeit sozialistisch-kommunistischer Ideologien zurückversetzt fühlt, ist der Urheber des hier existierenden Gesellschaftssystems weder Marx noch Lenin. Es ist der 1994 verstorbene „Ewige Präsident“ der Demokratischen Volksrepublik Korea Kim Il-Sung, dessen Gedenkstätte wir heute besuchen werden. Die Gedenkstätte Mansudae umgibt ein Schleier aus ehrfürchtiger Stille, denn jeder, der Nordkorea besucht, wird dazu angehalten dem Gründervater dieses Landes seine Ehre zu erweisen und sich vor seiner gewaltigen 20 Meter hohen Statue zu verneigen. Mansudae wurde zum 60. Geburtstag Kim Il-Sungs eröffnet, um dem Revolutionskampf seines Volkes zu gedenken.

Im Anschluss besuchen wir das Museum des vaterländischen Befreiungskrieges. Nordkorea fühlte sich der Geschichte des 20. Jahrhunderts mehrmals in seiner Souveränität bedroht, was immer wieder zu Konflikten und Kriegen führte. Hier im Museum erfahren wir wie man diese Konflikt und Kriege in Nordkorea teilweise erlebte und heute im Laufe der Zeit betrachtet. Außerhalb des Museums liegt auf dem Fluss Taedong, auf dem wir heute noch eine Bootsfahrt mitmachen werden das amerikanische Aufklärungsschiff „Pueblo.“ Bis 1968 war es hier mit der Aufklärung der sowjetischen, chinesischen und nordkoreanischen Aktivitäten betraut und wurde schließlich im Jahr 1968 von der nordkoreanischen Marine gefasst und beschlagnahmt. Die Besatzung wurde nach einem Jahr von den nordkoreanischen Behörden frei gelassen.

Ein klein wenig östlich am Ufer des Flusses Taedong findet sich der Juche-Turm. Er ist 170 m hoch und wurde 1982 zum 70. Geburtstag des Präsidenten Kim Il-Sung eröffnet. Juche ist die Ideologie nach der die gegenwärtige nordkoreanische Gesellschaft funktioniert. Anders als Marxismus, Leninismus oder gar im Maoismus finden in dieser Ideologie auch Gelehrte einen enorm hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Die riesige 30 Meter hohe Plastik dreier Hände mit einem Hammer (Handwerker), einer Sichel (Bauern) und einem Pinsel (Gelehrte/Wissenschaftler) soll dies verdeutlichen. Diese Plastik befindet sich direkt vor dem Juche-Turm und stellt mit Hammer, Sichel und Pinsel gleichzeitig ein pompöses Abbild der Symbole der Partei der Arbeit Koreas dar.

Am Nachmittag verlassen wir das Stadtgebiet von Pyeongyang und besuchen den idyllischen kleinen Ort Manggyeongdae und besuchen das Geburtshaus des nordkoreanischen Präsidenten. Angenehm gelegen und umgeben von einer Parkanlage kann man hier erfahren, unter welchen Umständen der später gefeierte Staatschef hier in der japanischen Besatzungszeit das Licht der Welt erblickte. In der näheren Umgebung besuchen wir im Anschluss die gemütlichen Anlagen des Moranparks mit einer Vielzahl verschiedener Baum- und Blumenarten und den Fontänenpark mit seinen malerischen Wasserspielen und Wasserfontänen. Zum Abschluss des Tages besuchen wir noch die beiden buddhistischen Tempel Sungyongsa und Sunginsa, um ein wenig ihre altehrwürdige Stille zu genießen.

20. Tag: Nordkoreas – Ein Naturparadies

Heute machen wir einen Ausflug in den Nordosten der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea zu den mächtigen Gebirgszügen des Myohyang –Gebirges oder auf Koreanisch Myohyangsanmaek. Wörtlich übersetzt bedeutet dies „Berg der geheimnisvollen Düfte.“ Hier soll eines der mythische Reichsgründer Dangun, Sohn des Himmelskönigs und einer Bärin den ersten Fuß auf den Boden gesetzt haben, der in Zukunft sein Reich werden sollte. Der Himmelskönig Hwan-Ung erschien zum ersten Mal auf der Erde unter einem Sandelholzbaum. Von den Sandelholzvorkommen rührt noch der heutige Name des „Berges der geheimnisvollen Düfte.“

Die malerische Idylle der Berglandschaft umfasst viele faszinierende Naturschauspiele. Die beeindruckenden Stalaktitenhöhlen und unterirdischen Wasserfälle sind ebenso spektakulär wie schön. Was könnte diese einzigartige Landschaft besser ergänzen als die ehrfürchtige Stille des größten buddhistischen Tempels in Nordkorea, den Pohyonsa. Seine prachtvollen Holzschnitzereien und Bemalungen lassen das Innere der beeindruckenden Holzkonstruktion der Tempelhallen in einer einzigartigen Schönheit erstrahlen.

Auch in dieser Region ist der ehemalige nordkoreanische Präsident allgegenwärtig. Ganz in der Nähe befindet sich die sogenannte „Freundschaftsausstellungen“ mit den Staatsgeschenken befreundeter Nationen. So erhielt Kim Il-Sung z. B. eine gepanzerte Limousine von Josef Stalin, einen Bahnwagon von Mao Zedong oder eine Pistole von Erich Honecker. All diese Geschenke können hier in dieser faszinierenden Ausstellung besichtigt werden.

21. Tag: Nordkoreas Geschichte

Nordkorea ist stolz auf seine Vergangenheit, was sich besonders deutlich in den vielen Namensanspielungen an einstige Königreiche wiederspiegelt (z. B. Staatsairline Air Koryeo; Königreich Koryeo 918 – 1392 n. Chr.). Wir besuchen heute das Historische Museum der Stadt, das mit 19 Ausstellungsräumen einen sehr guten Überblick über die Geschichte Koreas von der Steinzeit bis Zeit der japanischen Besatzung gibt.

Überall in Nord- und Südkorea gelten das Wissen und die Kunst als höchstes Gut eines Volkes und auch des einzelnen Menschen. Dies belegt die Vielzahl an Museen, zu dem auch die Koreanische Kunstgalerie gegenüber dem Historischen Museum von Pyeongyang zählt. Die Ausstellung umfasst Exponate aus Koreas Antike und Moderne und bietet einen guten Einblick in Koreas Welt der Kunst.

Unsere Stadtbesichtigung führt uns vorbei am Taedong-Tor, dem letzten verbliebenen Teil der Stadtmauer der einst mächtigen Stadt, vorbei am Triumphbogen von Pyeongyang und schließlich zum Nationalen Institut für Stickerei. Diese besondere Handwerkskunst, bei der aus buntem Garn und edlen Stoffen kunstvolle Bilder entstehen, hat in Korea eine jahrhundertealte Tradition und bedarf einer einzigartigen Präzision und Übung. Auf unserem weiteren Weg begegnet uns noch die Alarmglocke der alten Festung von Pyeongyang, die ein Gewicht von 13 Tonnen hat. Sie wurde im 18. Jh. gegossen und ist heute einer der wichtigsten historischen Staatsschätze Nordkoreas.

22. Tag: Nordkoreas Alltag auf dem Land

Am Morgen fahren wir in die nordkoreanische Hafenstadt Wonsan an der Küste des Ostmeeres (kor. Bezeichnung für das Japanische Meer). Hier sind wir etwas 200 km von der Hauptstadt Pyeongyang und besuchen die Landwirtschaftskooperative Chonsam, mit einer Gemeinschaft aus 300 Haushalten. Hier haben wir die Gelegenheit eine nordkoreanische Bauernfamilie zu besuchen. Eine einzigartige Erfahrung, die man nur selten auf einer Reise bekommt, doch hier erfährt man wie man auf dem Land lebt und arbeitet, in der Familie zusammen lebt und gemeinsam isst.

Am Nachmittag erreichen wir das internationale Kinder Sommercamp Songdowon, wo wir etwas über die Kindererziehung und das Freizeitleben von Kindern in Nordkorea erfahren. Wir besuchen weiterhin den botanischen Garten von Wonsan, wo Sie viel über die hier beheimateten Pflanzenarten erfahren können und die malerischen Lotosteiche ein entspanntes Ambiente bieten und den nahegelegenen Zoo von Wonsan. Am Abend gelangen wir dann zu unserem Hotel in Wonsan und in dem wir eine Nacht verbringen werden.

23. Tag: Sterne im Sonnenlicht – Die Diamantenberge Keumgangsan

Was einen Touristen in Nordkorea besonders interessieren sollte, ist vor allem die nahezu unberührte Naturlandschaft seiner Gebirgsregionen. Der heutige Ausflug führt uns zu den Diamantenbergen, die ihren Namen vom Glanz des Sonnenlichtes auf den Schneebedeckten Gipfeln haben. Wie kleine Sterne glitzern sie zwischen den Bäumen der bewaldeten Berghänge hervor. Dieses Gebirge zeigt seine Schönheit unter anderem in Form von herrlichen Wasserfällen, wie z. B. dem Ulim-Wasserfall, den wir heute besuchen werden. Er ist erst seit kurzer Zeit für die Öffentlichkeit zugänglich.

Nach den Diamantenbergen begeben wir uns wieder ins Flachland, wo zwei weitere Highlights auf Sie warten. Zuerst liegt auf unserem Weg der Sijung-See, der in Nordkorea bei allen Gesundheitsbewussten beliebt ist, denn hier gibt es natürlich vorkommenden Heilschlamm. Um den entspannten Tag abzurunden besuchen wir die Strände von Wonsan an der Küste des Ostmeeres, wo Sie mit einem tiefen Zug feinster Seeluft einmal durchatmen können nach all den vielen faszinierenden Sehenswürdigkeiten.

Bevor wir am Abend wieder in Pyeongyang ankommen, machen wir 25 Kilometer außerhalb der Stadt einen kurzen Stopp an der Gedenkstätte von König Tongmyeong, dem Gründer des alten koreanischen Königreiches Koguryeo (37 v. Chr. – 668 n. Chr.). Vor allem die buddhistischen Tempel in der Umgebung der Gedenkstätte verleihen diesem Ort ein altehrwürdiges Flair und man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit der koreanischen Könige.

24. Tag: Narben der Geschichte – Die demilitarisierte Zone

Heute besuchen wir ganz in der Nähe die alten Königsstadt Kaeseong ein Stück moderner koreanischer Geschichte. Ein kleines Stück außerhalb der Stadt beginnt die Demilitarisierte Zone in der wir den Grenzposten von Panmunjeom besuchen werden. An den Panzersperren müssen wir kurz auf unsere militärische Eskorte warten und haben Gelegenheit für einen Kaffee am anliegenden Minishop, bevor wir schließlich in die Anlage selbst fahren. Wir bekommen hier einen komprimierten Abriss über den Verlauf des Koreakrieges aus Sicht des nordkoreanischen Militärs, das besonders für deutsche Besucher schnell Paralellen zur Geschichte des eigenen Landes wachruft. Wir sehen die Baracken mit den Verhandlungstischen, den Ort mehrmaliger Friedens- und Waffenstillstandsverhandlungen. Auch wenn diese Gebäude einen recht schlichten Eindruck machen, spürt man mit jedem Schritt, den Hauch von Weltgeschichte, der auf der Anlage des Grenzpostens Panmunjeom liegt.
Nach so viel Historie kommen wir wieder ins alltägliche Leben koreanischer Tradition zurück. 11 km außerhalb von Kaeseong liegt das Grab von König Kongmin, dem 31. König der Koryeo-Dynastie (918 – 1392 n. Chr.), die hier in Kaeseong ihre Hauptstadt hatte. Eine Vielzahl riesiger Skulpturen erinnert noch an diese glanzvolle Epoche der koreanischen Geschichte und macht die prächtige Anlage so sehenswert. Das Grab selbst hat eine Besonderheit, die viele Touristen an diesen Ort zieht, denn auf ihm gedeiht Ginseng. Der dafür zusätzlich angelegte Garten bietet Schatten in dem die berühmten Wurzeln gedeihen, regelmäßig im Frühling und Herbst umgepflanzt werden und schließlich nach 6 Jahren geerntet werden können. Dieses besondere Gartenhandwerk hat in Kaeseong seit Jahrhunderten Tradition und machte die Stadt zum Zentrum für traditionelle Arzneien.

Am Abend erreichen wir schließlich wieder Pyeongyang. Ein traditionelles Abschiedsessen in der Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea bietet noch einmal Gelegenheit für ein gemütliches Beisammensein, bevor es Morgen wieder in Richtung Flughafen geht.

25. Tag: Zurück in die Heimat

Heute nehmen wir Abschied von dem fremden Land, das einem plötzlich so vertraut scheint. Mit vielen tollen Erinnerungen geht es mit dem Flugzeug nach Peking, wo wir in das Flugzeug nach Frankfurt umsteigen.

26. Tag: Wieder zurück

Am frühen Morgen kommen Sie wieder in Frankfurt am Main an.

Leistungen

Im Reisepreis der Süd- & Nordkorea Reise enthalten: Reiseleiter:
  • Deutscher Studienreiseleiter der BCT-Touristik
  • deutschsprachiger nordkoreanischer Reiseleiter in Nordkorea
Flüge:
  • Hinflug Frankfurt–Seoul via Peking
  • Rückflug Peking–Frankfurt
  • Flug Seoul–Peking
  • Flug Peking–Pjöngjang
  • Flug Pjöngjang–Peking
  • Flüge mit Air China
  • Inlandsflug Busan – Jeju
  • Inlandsflug Jeju – Seoul
  • Inlandsflüge mit Asiana
  • Flughafensteuern BRD
  • Flughafengebühren Korea, China
  • Sicherheitsgebühren Deutschland
  • Luftverkehrsabgabe
  • Kerosinzuschlag (Stand: 1. Jun 2016)
Übernachtungen & Verpflegung:
  • 5 Übernachtungen in Seoul
  • 2 Übernachtungen in Danyang
  • 2 Übernachtungen in Gyeongju
  • 1 Übernachtung in Busan
  • 3 Übernachtungen auf Jeju
  • 2 Übernachtungen in Peking
  • 6 Übernachtungen in Pjöngjang
  • 1 Übernachtung in Wonsan
  • Hotelunterbringungen in gehobenen Mittelklassehotels
  • Übernachtungen mit Frühstück
  • 14 Abendessen, 6 Mittagessen inklusive
  • 1 Tempelübernachtung im Haeinsa Tempel /Hotel
Transfers:
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Transfer mit Bus oder Metro
  • Schifffahrt auf dem Han-Fluss
  • Schifffahrt auf dem Namhan-Fluss
  • Schifffahrt auf dem Taedong-Fluss
  • Fahrradtour durch die Weltkulturerbestadt Gyeongju
  • Seilbahnfahrt im Seoraksan Nationalpark
  • Die Preise enthalten alle Programme, Eintritte & Ausflüge vor Ort. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an
Besichtigungen
  • Haeinsa-Tempel
  • Beopjusa-Tempel in Soknisan Nationalpark
  • Eintrittsgelder Seoul:
    Demilitarisierte Zone
    Seilbahnfahrt zum NSeoul Tower
    Aussichtsturm NSeoul Tower
    Deoksu-Palast
    Changdeok-Palast
    Geheimer Garten
    Gyeongbok-Palast
    Jongmyo-Ahnenschrein
  • Eintrittsgelder Suwon:
    Hwaseong Festung
  • Eintrittsgelder Danyang:
    Gosu-Höhle
    Ondal-Zentrum
  • Eintrittsgelder Andong:
    Hahoe-Dorf
    Konfuzianische Akademie Dosan
  • Eintrittsgelder Gyeongju:
    Bulguksa-Tempel
    Seokguram-Grotte
    Cheomseongdae Sternwarte
    Tumuli-Park
    Gyeongju Nationalmuseum
    Anapji-Teich
  • Eintrittsgelder Busan:
    Taejongdae-Aussichtsturm
  • Eintrittsgelder Jeju:
    O’sulloc-Teemuseum
    Botanischer Garten Yeomiji
    Cheonjiyeon-Wasserfall
    Manjanggul-Höhle
    Seongsan-Illchulbong-Krater
    Seopjikoji
    Volks & Historisches Museum
  • Eintrittsgelder Peking:
    Sommerpalast
    Verbotene Stadt
    Tianmen Platz
    Tempel der Weißen Pagode
  • Eintrittsgelder Nordkorea:
    Stadtrundfahrt in Pjöngjang
    Museum über Koreakrieg
    Freundschaftsausstellung
    Nationalmuseum für Geschichte
    Koreanische Kunstgalerie
    Children’s Palace
Zusätzliche Leistungen inklusive
  • Reiseführer
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial

Die Preise enthalten alle Steuern, Gebühren und Kerosinzuschläge. Stand: 1. Jun 2016
Es ist möglich, dass ein Programmpunkt ohne eine vorherige Anmeldung ausfällt und durch ein anderes Programm ersetzt wird.
Änderungen vorbehalten

Termine & Preise

Termine 2016
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
1682202 Fr, 30. Sep – Di, 25. Okt 2016 26 T CA/OZ 4998 Euro ausgebucht
Termine 2017
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
1782202 Fr, 29. Sep – Di, 24. Okt 2017 26 T CA/OZ 4998 Euro freie Plätze

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): 950 €
OZ: Flüge mit Asiana Airlines
CA: Flüge mit Air China

Mindestteilnehmeranzahl; 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
Änderungen vorbehalten

Wahlfreiheit an Tag 15
Am 15. Tag haben Sie die Möglichkeit zwischen verschiedenen Programmen zu wählen. Sie können auf eigene Faust Seoul erkunden, mit Ihrem deutschen Reiseleiter den Seoraksan Nationalpark besuchen, oder an einer englischen Tour der Organisation ICSC zur demilitarisierten Zone teilnehmen.

Visum
Südkorea: Für die Einreise nach Südkorea als Tourist, ist kein Visum erforderlich. Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Fahrtende gültig sein muss.
Nordkorea: Für Reisen nach Nordkorea benötigen Sie ein Visum für Nordkorea (40 Euro). Die Beantragung der Visa übernimmt die BCT-Touristik für Sie, dafür benötigen wir eine Kopie Ihres Reisepasses.
Bei Flug nach Nordkorea mit maximal 72 Stunden Aufenthalt in Peking ist ein Kurzzeit-Visum für Peking vor Ort kostenfrei erhältlich. Bei der Rückreise mit dem Zug von Pjöngjang nach Peking muss vorab der Reise ein China-Visum (ungefähr 128€) beantragt werden.

Besichtigungen Königsschrein Jongmyo & Geheimer Garten
Der Besuch im Königsschrein Jongmyo und im geheimen Garten Huwon erfolgt aufgrund der Vorschriften in Begleitung eines koreanischen Reiseleiters auf englischer Sprache. Ihr deutscher Reiseleiter wird Ihnen zuvor die wichtigsten Aspekte erläutern.

Gesundheit, Impfungen
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt den Standardimpfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland oder Österreich: Die Auslandskrankenversicherung ist im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung, die Sie mit der Anmeldung abschließen können. Kosten der Ver­sicherungs­prämie wie nachstehend:

Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.05.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sc-reiseschutz.de
2000 Euro64 €
3000 Euro90 €
4000 Euro115 €
5000 Euro160 €
6000 Euro210 €
7000 Euro245 €
8000 Euro280 €
9000 Euro315 €
Für Reisende mit Wohnsitz in Österreich
Storno- und Reiseschutz (Reiserücktrittskosten und -abbruch, ohne Selbstbehalt
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.01.2014. Details & Versicherungsbedingungen auf www.tas-reiseschutz.de
1000 Euro41 €
2000 Euro73 €
3000 Euro108 €
4000 Euro144 €
6000 Euro149 €
7500 Euro179 €
Wohnsitz Schweiz: Sie können eine einzelne Reiserücktritts- & Reiseabbruchkostenversicherung abschließen oder ein Versicherungspaket inklusive Reiserücktritt-, Reiseabbruch-, Gepäck- und Heilungskostenversicherung. Für Rei­sende aus der Schweiz ist der Abschluss einer einzelnen Heilungskostenversicherung für das Ausland nicht möglich. Sie bekommen stattdessen eine Gutschrift über 6 Euro.
Für Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.01.2014. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sekur-travelcard.ch
1500 CHF48 CHF
3000 CHF72 CHF
5000 CHF110 CHF
6500 CHF130 CHF
8000 CHF150 CHF
10000 CHF180 CHF
Reiserücktrittskosten- und Heilunsgskosten-Versicherung
(inkl. Reiseabbruch- und Gepäckversicherung, ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.Versicherte
10000 CHF220 CHFVersicherungsnehmer bis 64 Jahre
15000 CHF220 CHFVersicherungsnehmer & Partner bis 64 Jahre
20000 CHF255 CHFVersicherungsnehmer & Partner bis 64 Jahre
10000 CHF205 CHFVersicherungsnehmer ab 65 Jahre

Weitere Fragen
Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Nummer 02241 / 9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

Nordkorea Info

Nordkorea, gelegen am nördlichen Teil der koreanischen Halbinsel, ist einer der wenigen Staaten auf der Welt, der diktatorisch regiert wird. Nordkorea hat sehr schöne unberührte Landschaften, die ihre Schönheit weiterauslebt und viele Sehenswürdigkeiten, die oftmals mit politischen Hintergründen zusammenhängen. Um Ihre Reise angenehmer und verständlicher zu gestalten, haben wir hier für Sie einige Informationen zu Nordkorea zusammengestellt, die Sie unbedingt wissen sollten.

Allgemeine Information

Die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) befindet sich im nördlichen Teil der koreanischen Halbinsel in Fernen Osten. Der Hauptstadt von Nordkorea ist Pjöngjang mit der Bevölkerung von etwa 4 millionen Menschen. Das Land wird von dem letzten kommunistischen Regime auf der Welt regiert. Der „ewige Präsident“ ist Kim IL Sung (†1994). Der mommentane Staatschef ist sein Enkel Kim Jong-un.

Visum

EU-Bürger und Schweizer benötigen für die Einreise in die Demokratische Volksrepublik Korea und nach China ein Visum. Ihr Reisepass muss darüber hinaus bis mindestens sechs Monate nach Ausreisedatum gültig sein.

Für deutsche Staatsbürger übernimmt die BCT die Beantragung der Visa. Senden Sie uns dazu bitte Ihren Reisepass bis spätestens 6 Wochen vor Reiseantritt zu. Reisende aus anderen Ländern erhalten Informationen zur Visa Beantragung zusammen mit Ihrer Anmeldebestätigung.

Zoll/Einreisebestimmungen

Radios, Fotokamera, Funkgeräte, Handys und ausländische Publikationen müssen deklariert werden. Drogenbesitz wird strengstens geahndet.

Währung

Nordkoreanische Nationalwährung ist Won (= 100 Chon). Die Währung für Ausländer ist offiziell der Euro. Als Tourist wird man mit dem Won nicht in Kontakt kommen. Alle Ausgaben müssen in Fremdwährung (EURO/US-Dollar) beglichen werden. Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Medizinische Empfehlungen

Wir empfehlen Ihnen eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitzunehmen. Die Medikamente müssen ebenfalls deklariert werden. Vor Reiseantritt sollten sich Reisende von einem erfahrenen Reisemediziner beraten und impfen lassen.

Sicherheitshinweise

Beim Fotografieren sollte vorher um Erlaubnis beim nordkoreanischen Reisebegleiter gefragt werden. Spontane Unterhaltungen mit Nordkoreanern können den Angesprochenen in Schwierigkeiten bringen, vermeiden Sie bitte politische Themen.

Ortszeit:
MEZ + 8 Std.

Strom

Die Stromspannung beträgt 220 V mit 60 Hertz, wie in Deutschland. In den Hotels gibt es Steckdosen mit 220 Volt und 110 V. Es treten häufig Engpässe in der Energieversorgung und Stromausfälle auf.

Religion

In Nordkorea existieren traditionelle Glaubenskonfessionen wie Buddhismus, Konfuzianismus und eine christliche Minderheit.

Sprache

Koreanisch (Amtssprache), Chinesisch (Handelssprache) und Russisch (Handelssprache)

Kleidung

Die Jahreszeiten entsprechen denen in Deutschland sind, z.T. jedoch etwas ausgeprägter. Nehmen Sie solche Bekleidung mit, die Sie auch in Deutschland zu der jeweiligen Reisezeit nutzen.

Verhaltensregeln

Unsere nordkoreanische Gastgeber erwarten von Touristen beim Besuch wichtiger Orte und Gedenkstätten wie: Mansudae-Monument in Pjöngjang, Internationale Freundschaftsausstellung, Kim-Il-Sung-Geburtshaus Manyongdae ein gepflegtes Erscheinungsbild, d.h. für Männer lange Hosen und ein Hemd. Essen, trinken, rauchen, Kaugummikauen oder schlampige Kleidung, und ebenso laute Unterhaltungen sind an diesen Orten und Gedenkstätten untersagt.

Prinzipiell gilt ein Fotografier-Verbot für militärische Einrichtungen und Personen in Uniform.

Wir empfehlen für Nordkoreatouristen keine politischen Gespräche und Meinungsäußerungen mit nordkoreanischen Reisebegleitern zu führen. Das politische System und die Verehrung des Präsidenten dürfen nicht kritisiert werden.

Selbständige Spaziergänge während Freizeit sind untersagt. Ohne Genehmigung von nordkoreanischen Begleitern dürfen die Hotels und Restaurants grundsätzlich nicht verlassen werden.

Der Reiseverlauf kann zwangsweise von nordkoreanischer Seite geändert werden. Manche Programmpunkte können ausfallen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die BCT-Touristik darauf keinen Einfluss haben. Als Reisegruppe müssen die Vorschriften und Vorgaben einhalten. Bitte vermeiden Sie Situationen, für die Gruppe und den Reiseleiter zu Problemen führen können.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Nordkorea

Munsudong District, Pyongyang
Democratic People’s Republic of Korea
Tel: (00850 2) 381 73 85
Fax: (00850 2) 381 73 97
E-Mail: info@pjoengjang.diplo.de

Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Korea in Deutschland

Glinkastraße 5-7, 10117 Berlin
Telefon: 030-20 62 59 90
Fax: 030-22 65 19 29
Adresse: Glinkastraße 5-7, PLZ 10117
E-Mail: info@dprkorea-emb.de

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