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Sehenswürdigkeiten in Gyeongju

Der Bulguksa-Tempel

Der Bulguksa-Tempel in Gyeongju

Bulguksa-Tempel

Der weltbekannte Bulguksa-Tempel befindet sich in Südkorea, etwa 16 Kilometer entfernt von der Stadt Gyeongju. Der Bulguksa-Tempel gilt bis in die heutige Zeit als eines der bedeutendsten und wichtigsten buddhistischen Bauwerke in Südkorea. Er wurde bereits im Jahr 535 nach Christus erbaut, als Gyeongiu Hauptstadt des ehemaligen Silla-Königreiches, das bis zum Ende des 10. Jahrhunderts existierte, gewesen ist. Leider wurde der Bulguksa-Tempel während einiger Kriege fast vollkommen zerstört und erst zum Ende des 20. Jahrhunderts wieder vollständig neu aufgebaut. Bei Ausgrabungen wurden zahlreiche im Original erhaltene Überreste der ursprünglichen Tempelanlage freigelegt, so dass heute die Anlage des Bulguksa-Tempels in ihrer ursprünglichen Form besichtigt werden kann. Zu dieser bedeutenden Tempelanlage gehören ein weitläufiger Park und die Sokkuram-Grotte, in der der weltbekannte Sakkamoni-Buddha aufbewahrt wird. Dieser Grotte besteht aus drei Steinkammern, befindet sich etwas abseits des Tempels und wurde aus drei Granitblöcken errichtet. Dieser Sokkamoni-Buddha wurde bereits im Jahr 751 nach Christus erschaffen und kann heute durch eine Glaswand besichtigt werden. In dieser gewaltigen buddhistischen Tempelanlage werden sieben südkoreanische Nationalschätze aufbewahrt, die besichtigt werden können. Das sind zwei vergoldetet Buddhastatuen, ein Reliquienbehälter, zwei Steinpagoden und zwei bedeutende Treppenanlagen.

Die Geschichte des Bulguksa-Tempels beginnt bereits im Jahr 525 nach Christus, als der damalige König Beopheung einen kleinen Tempel für seine Gattin erbauen ließ. Dieser diente ausschließlich als Gebetstempel, geriet in Vergessenheit und verfiel vollkommen. Genau an dieser Stelle lies König Gyeongdeok den Bulguksa-Tempel erbauen, der im Jahr 774 nach Christus fertiggestellt wurde. In den darauf folgenden Jahrhunderten wurde die Tempelanlage mehrmals zerstört, geplündert und wieder neu renoviert. Sie brannte dann während des Imjinkrieges (1592–1598) total nieder und der Neuaufbau begann erst im Jahr 1604. Die letzte umfassende Renovierung fand in den Jahren 1969 bis 1973 statt, wobei die originalen Steinkonstruktionen erhalten werden konnten. Der Bulguksa-Tempel und die dazu gehörige Sokkuram-Grotte wurden daraufhin 1995 in die Liste des UNESCO-Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen.

Bulguksa-Tempel

Besucher, die in das Innere des Bulguksa-Tempels gelangen wollen, müssen ein gigantisch anmutendes Tor durchqueren, welches von zwei furchterregend aussehenden Tempelwächtern bewacht wird. Diese sollen von jeher diese buddhistische Tempelanlage vor jeglichem Unheil bewahren. Über eine zweigeteilte Treppenanlage gelangen die Besucher nun durch das „Tor des purpurfarbenen Nebels“ in den gewaltigen Innenhof. Diese berühmten zwei Treppenanlagen aus dem 8. Jahrhundert gehören zu den Nationalschätzen Südkoreas, bestehen aus insgesamt 33 Granitstufen, die die „33 Stufen zur Erleuchtung“ versinnbildlichen. Die Besucher dürfen von hier aus den rechten Teil der Tempelanlage besichtigen, was durch das Durchschreiten eines phänomenalen Torbogens möglich ist.

Große Fabelwesen, Schildkröten, Drachen und wunderschön gestaltete Decken lassen den ausgeprägten Einfluss des Buddhismus in Südkorea erahnen. In der Mitte des großen Tempelhofes angekommen, erwartet die Besucher die „Halle der großen Erleuchtung“. Beim weiteren Rundgang durch den Bulguksa-Tempel können zwei weitere südkoreanische Nationalschätze bestaunt werden, die beiden Steinpagoden. Zwischen der Daeungjeon-Halle und dem Jahamun-Tor befinden sich diese beiden Pagoden, wobei die Seokgatap-Pagode sich eher schlicht präsentiert. Die Dabotap-Pagode wurde wesentlich prunkvoller erbaut und zählt zu einem der bedeutendsten buddhistischen Kunstwerke der ganzen Welt. Diese beiden Steinpagoden wurden bereits 756 nach Christus errichtet.

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