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UNESCO Weltkulturerbe & Weltnaturerbe in Korea

Changdeokgung – Palast der glänzenden Tugend

Changdeokgung – Palast der glänzenden Tugend

Der Palast Changdeokgur gehört zu einer Hand voll noch erhaltener Königspalästen in Südkorea. Er wurde als Palast der glänzenden Tugend um 1400 in der Hauptstadt Südkoreas, Seoul, erbaut. Diese diente als Hauptsitzt des Königs Taejong, welcher diesen Palast neben dem Palast des glänzenden Glückes errichten ließ. Da der Palast im Osten steht wird er auch Dongwol genannt, was so viel wie Ostpalast bedeutet. Während der japanischen Invasion brannte der Palast nieder und wurde neu errichtet. Bis 1989 lebten ausschließlich Königsfamilien im heutigen UNESCO Weltkulturerbe.

UNESCO Weltkulturerbe – Südkorea – Palast Changdeokgung in Seoul

Die Architektur des Kaiserpalastes gilt als Idealbild der orientalischen Architektur. Besonders auch die einzigartige Anlegung des dahinter liegenden Gartens veranlasste die UNESCO im Dezember des Jahres 1997, die Anlage in das Weltkulturerbe auf zu nehmen. Die Gärten gelten heute als Höhepunkt der koreanischen Gartenbaukunst.

Die lange, traditionsreiche Geschichte des Palastes

Der Palast wurde 1592, also knapp 190 Jahre nach seiner Erbauung, von Japanern im Krieg nieder gebrannt. Der König Kwan Naegum ließ ihn dann um 1610 wieder neu auf bauen. Dort lebten dann von diesem Zeitpunkt an bis 1907 alle Könige von Korea. Nach dessen Tod wurde der Palast Changdeokgung in Seoul weiterhin bis 1989 von Mitgliedern der Königsfamilien bewohnt. Seit 1997 gehört der Palast Changdeokgung in Seoul zum Weltkulturerbe in Südkorea der UNESCO. Bis zu diesem Zeitpunkt soll der Palast angeblich von bis zu dreizehn unterschiedlichen Herrschern bewohnt gewesen sein. Seit 1995 wurde Seoul in 25 Stadtteile unterteilt, welche jeweils von einem eigenständigen Bürgermeister regiert wird.

Die außergewöhnliche Architektur des Palastkomplexes

Das UNESCO Weltkulturerbe Südkorea Palast Changdeokgung in Seoul gliedert sich in drei Teile auf. Zum einen der Wohnbereich der Könige und Königsfamilien, dann der Verwaltungsbereich und zuletzt der wunderschön angelegte Garten. Zum Verwaltungsbereich gelangt man über eine hübsche Steinbrücke wo man durch das Haupttor zu den Arbeitsbereichen der ehemaligen Könige gelangen kann. Ebenfalls gehören zu dem Palastkomplex eine Thronhalle sowie eine sogenannte Audienzhalle, die bereits seit 1800 so besteht. Die eigentliche Hauptattraktion sind jedoch die so genannten geheimen Gärten des Palastes. Mit seinen mehr als 30 Hektar Fläche bietet er Platz für eine Vielzahl von Bäumen. Manche unter ihnen sind Uralt, bis zu 300 Jahren. Weiter zieren Teiche und Pavillons die traumhaften Gärten. Ebenso befindet sich eine Bibliothek in den hinteren Gärten. Der Palastkomplex, sowie die Gärten sind beeindruckende Bauten und müssen durch das UNESCO Weltkulturerbe erhalten und geschützt werden. Heute nennt man Korea das Land mit einer ausgewogenen Harmonie zwischen Tradition und der Moderne.

UNESCO Weltkulturerbe in Korea

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UNESCO Weltnaturerbe in Korea

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