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Korea Reisen



Korea & Japan zur Kirschblüte
Ostasien Studienreise, 16 Tage

Korea & Japan zur Kirschblüte
Ostasien Studienreise, 16 Tage

Sie möchten Korea und Japan und ihre facettenreichen Großstädte Seoul und Tokyo kennenlernen? Ebenso in die spannende Kultur, Religion und Geschichte beider Länder eintauchen und dabei auch noch atemberaubende Landschaften genießen? Dann haben wir das Richtige für Sie! Lassen Sie sich bei einer Reise durch beide Länder auf spannenden Erkundungstouren durch idyllische Tempel, naturgewaltige Nationalparks und historische Burgen von der Schönheit und Pracht der blühenden Kirschblüten betören!

Ihre Reise startet in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, wo Tradition und Moderne aufeinandertreffen und nebeneinander in Harmonie existieren. Als nächstes werden Sie die berühmte Welterbestätten von Gyeongju besuchen, in denen Sie den Geist des vergangenen Silla-Reiches erleben können. Nach einem Aufenthalt in der dynamischen Hafenstadtstadt Busan werden Sie nach Japan weiterreisen und Himeji besuchen, die Stadt, die berühmt ist für ihre märchenhafte Burg. Bei einem Spaziergang durch Hiroshima erzählt die Stadt Ihnen von ihrer traurigen Vergangenheit und in Kyoto erleben Sie die alten Bräuche und Traditionen Japans hautnah. Zum Abschluss wird Sie die Megametropole Tokyo in ihren Bann ziehen, eine Stadt, die niemals schläft. Worauf warten Sie noch? Kommen Sie mit auf eine unvergessliche 16-tägige Rundreise während der Kirschblüte durch Korea und Japan!

Highlights dieser Reise:

  • Königspaläste in Seoul
  • Maskentanz von Hahoe
  • Gyeongjus Welterbestätten
  • Kirschblüte in Japan
  • Kyoto – tausendjährige Hauptstadt
  • Tokyo & Nikko – Shogune & Samurai

Reiseroute
Japan & Korea zur Kirschblüte


Karte der Reiseroute

Programm
Japan & Korea zur Kirschblüte


1. Tag: Abflug von Frankfurt

Sie fliegen vom Frankfurter Flughafen nach Seoul, die Hauptstadt Südkoreas. Sie kommen am folgenden Tag am Flughafen Incheon nahe Seoul an.

2. Tag: Willkommen in Seoul

Nach der Ankunft am internationalen Flughafen von Incheon fahren Sie zu Ihrem Hotel im Herzen von Seoul, wo Sie sich nach dem Einchecken kurz erholen können. Anschließend besuchen Sie den N Seoul Tower, einen 236 m hohen Fernsehturm auf dem Berg Namsan. Von dort aus haben Sie einen fantastischen Blick auf die gesamte Stadt. Im Stadtviertel Myeongdong tauchen Sie anschließend zum ersten Mal richtig in das quirlige Leben der koreanischen Hauptstadt ein.

3. Tag: Palast der Strahlenden Glückseligkeit

Der Tag beginnt für Sie heute mit dem Besuch eines der beeindruckendsten Bauwerke in Seoul, dem Gyeongbok-Palast. Er ist der älteste und prächtigste der fünf Königspaläste aus der Joseon-Zeit (1392-1910) und diente lange Zeit als Hauptpalast und Residenz der königlichen Familie. Hier können Sie die filigrane Architektur der traditionellen koreanischen Baukunst bewundern. Insbesondere das imposante Gwanghwamun-Tor an der südlichen Palastmauer und die wuchtige Thronhalle sind sehenswert. Der große Lotusteich mit seinem idyllisch anmutenden Pavillon untermalt die Pracht und Eleganz des Palastes. Ein kurzer Besuch der Außenausstellung des Volkskundemuseums gibt Ihnen abschließend einen ersten Einblick in das alltägliche Leben der koreanischen Bevölkerung zur Königszeit.

Traditionelles Viertel Insadong

Das Viertel Insadong ist bekannt für seine zahlreichen Teehäuser, Kunstgalerien, Läden und Restaurants. Hier finden Sie von traditionellem Handwerk über Antiquitäten bis hin zu Ansichtskarten alles, was das Souvenir-Herz begehrt. Bei einem Spaziergang durch die vielen kleinen Gassen können Sie auch etwas vom traditionellen Flair Seouls erleben.

Ein Schrein für Könige

Der Jongmyo Ahnenschrein in Seoul

Anschließend besuchen Sie den Jongmyo-Schrein, der zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Der Schrein wurde erbaut, um den verstorbenen Königen und Königinnen der Joseon-Dynastie zu gedenken. Er umfasst zwei große Schreinhallen mit insgesamt 35 Kammern, in denen die Ahnentafeln der Monarchen eingeschreint sind. Noch heute finden hier zwei Mal jährlich die überlieferten Ahnenzeremonien in Begleitung von rituellem Tanz und Musik statt. Zum Abschluss des Tages unternehmen wir einen kleinen Sparziergang am idyllischen Wasserlauf Cheonggyecheon, der quer durch das Seouler Zentrum fließt.

4. Tag: Changdeok-Palast mit Geheimem Garten

Am Morgen begeben Sie sich zum Changdeok-Palast, dem „Palast der Blühenden Tugend“. König Taejong der Joseon-Dynastie ließ ihn im Jahr 1405 errichten, nach der großen japanischen Invasion Ende des 16. Jahrhunderts wurde er zum Hauptpalast ausgebaut. Besonders bekannt ist der „Geheime Garten“ nördlich der Anlage, der zur Königszeit den Mitgliedern der königlichen Familie vorbehalten war. Als einziger Palast in Seoul wurde er zum Weltkulturerbe ernannt.

Kulturschätze im Nationalmuseum und buntes Markttreiben

Im Anschluss besuchen Sie das koreanische Nationalmuseum, das sowohl durch seine moderne Architektur, als auch durch seine Sammlung koreanischer und asiatischer Kunstwerke und historischer Artefakte beeindruckt. Sie können sich chronologisch durch die Geschichte Koreas bewegen oder eine der zahlreichen Themengalerien besuchen. Abgerundet wird der Tag auf dem Gwangjang-Markt, dessen kulinarische Spezialitäten Ihnen einen authentischen Einblick in die koreanische Küche gewähren.

5. Tag: Demilitarisierte Zone…

Grenzzaun bei der DMZ, Korea

Heute machen Sie einen Ausflug zum Waffenstillstandsort Panmunjeom in der streng bewachten Demilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea. An diesem Ort, an dem Weltgeschichte geschrieben worden ist, stehen sich Wachsoldaten beider koreanischer Staaten von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Eine Aussichtsplattform ermöglicht Ihnen zudem einen Blick in das verschlossene Land auf der anderen Seite.

… oder Hwaseong-Festung in Suwon

Sollte Panmunjeom an diesem Tag für Besucher gesperrt sein, unternehmen wir alternativ einen Ausflug nach Suwon. Die Hauptstadt der Provinz Gyeonggi ist bekannt für ihre historische Festung, die Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurde und heute zum Weltkulturerbe Koreas zählt. König Jeongjo bemühte sich damals, um die neu angelegte Grabstätte seines Vaters ein politisches und wirtschaftliches Zentrum zu etablieren, konnte die alten Eliten in Seoul jedoch nicht zu einem Umzug zwingen.

Erholung pur

Am Abend steht Erholung und Entspannung auf dem Programm. Sie besuchen eine traditionelle koreanische Lehmsauna, in der Sie Ihre Seele baumeln und das bisher Erlebte Revue passieren lassen können. Wem der Sinn danach steht, kann sich im Massagebereich auch einmal so richtig verwöhnen lassen.

6. Tag: Traditionelles Dorf Hahoe

Am Morgen verlassen Sie Seoul und brechen auf in südöstliche Richtung nach Hahoe. Nirgendwo sonst können Sie so gut in die vergangene Epoche der Joseon-Dynastie eintauchen wie hier, denn in Hahoe scheint die Zeit stillzustehen. Seit über 600 Jahren ist das Dorf der Stammsitz der Familie Ryu, die einige der bekanntesten koreanischen Gelehrten und Politiker hervorgebracht hat. Das Ortsbild ist vor modernen Eingriffen geschützt und konnte sich so sein traditionelles Antlitz bis heute bewahren. Bekannt ist Hahoe auch für seinen Maskentanz, dessen Ursprünge noch in schamanistischer Zeit liegen und der heute dem interessierten Besucher stolz nach altem Brauch vorgeführt wird. Am Nachmittag fahren wir schließlich weiter nach Gyeongju, eine Stadt, deren Geschichte das beschauliche Hahoe noch in den Schatten stellen wird.

Alte Königsstadt Gyeongju

Gyeongju war einst die Hauptstadt des Reiches Silla, dem es im 7. Jahrhundert gelang, die Koreanische Halbinsel erstmals politisch zu vereinigen. Überall in der Stadt und ihrer Umgebung zeugen zahlreiche Tempel, Königsgräber und Ruinen von Palästen von dieser glanzvollen Epoche. Gleich einem riesigen Freilichtmuseum gibt es hier an beinahe jeder Ecke etwas Historisches zu entdecken.

7. Tag: Seokguram-Grotte

Ihr Tagesprogramm startet am Morgen an den Hängen des heiligen Toham-Berges, wo sich die Seokguram-Grotte befindet. Diese Grotte wurde künstlich angelegt und soll auf den Silla-Premierminister Kim Dae-seong zurückgehen, der mit dem Bau, den buddhistischen Vorstellungen der Zeit entsprechend, seine Eltern aus einem vergangenen Leben ehren wollte. Das geheimnisvolle und anmutige Lächeln der beeindruckenden Buddha-Statue im Innern, die aus einem einzigen Granitblock gehauen wurde, wird von Koreanern auch als das „Lächeln Sillas“ bezeichnet.

Meisterwerk buddhistischer Kunst: Tempel Bulguksa

Der buddhistische Tempel Bulguksa zählt zu den wichtigsten buddhistischen Stätten Koreas. Er entstand ebenfalls zur Zeit des Silla-Reiches, einer ersten Blütezeit des Buddhismus auf der Koreanischen Halbinsel. Allein in diesem Tempel können Sie sieben Schätze und Nationalschätze Südkoreas bewundern, zu denen neben den beiden berühmten Steinpagoden auch die Treppenanlagen des Tempels sowie zwei vergoldete Buddha-Statuen gehören. Um den Bau der beiden Pagoden ragt sich eine ganz besonders tragische Legende, von der Sie beim Tempelbesuch sicherlich erfahren werden.

Fahrradtour durch Gyeongju

Viele historische Stätten im Zentrum von Gyeongju lassen sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Als Ausgangspunkt unserer kleinen Radtour dient der Daereungwon-Gräberpark. Diese Anlage umfasst 23 Adelsgräber aus der Silla-Zeit, und eines der Hügelgräber, das „Grab des Himmelspferdes“, kann man sogar von innen besichtigen. Hier fand man bei Ausgrabungen zwar keine Hinweise auf den Namen des bestatteten Monarchen, dafür aber eine prächtige Pferdedarstellung, der das Grab seinen heutigen Namen verdankt.

Astrologie und Geschichte

Nicht weit vom Gräberpark entfernt liegt die Sternwarte Cheomseongdae, die älteste erhaltene Anlage ihrer Art in ganz Ostasien. Sie wurde vermutlich Mitte des 7. Jahrhunderts unter der Ägide von Silla-Königin Seondeok errichtet, um den Kalender zu berechnen und das Schicksal des Reiches anhand der Sterne zu prophezeien.
Der Anapji-Teich war einst von einer kleinen Palastanlage gesäumt, welche die Silla-Dynastie anlässlich der Reichseinigung errichten ließ. Festliche Gelage müssen hier gefeiert worden sein, wirft man einen Blick auf die Fundstücke der archäologischen Grabungen rund um den Teich. Heute zieren drei idyllische Pavillons den Rundweg um das Gewässer, die am Abend wunderschön beleuchtet werden.
Zum Abschluss besuchen wir das Nationalmuseum von Gyeongju. Hier finden Sie nicht nur die Ausgrabungsstücke vom Anapji-Teich, sondern auch viele Relikte der umliegenden Tempel. Besonders prachtvoll sind die goldenen Grabbeigaben aus den Königsgräbern, die den Besucher erahnen lassen, weshalb Gyeongju einst auch die „goldene Stadt“ genannt wurde.

Bomun-Resort in Gyeongju

8. Tag: Buddhas Reliquien im Tempel Tongdosa

Auf Ihrem Weg weiter gen Süden machen Sie Zwischenstation am Tempel Tongdosa. Dieser gehört zu den drei „Juwelentempeln“ Koreas, denn er soll Reliquien des historischen Buddha beherbergen, die der Tempelgründer Jajang von einer Pilgerreise aus China mitgebracht habe. Diese Reliquien werden in einem kleinen Stupa auf dem „Diamantaltar“, einer steinernen Terrasse, aufbewahrt, die die Gläubigen betend und meditierend umkreisen.

Moderne Hafenstadt Busan

Sie erreichen schließlich die Hafenstadt Busan, die zweitgrößte Metropole Südkoreas. Auf dem größten Fischmarkt des Landes, Jagalchi, finden Sie eine Vielfalt an Meeresspezialitäten, die ihresgleichen sucht. Hier können Sie frischen Fisch kaufen und in einem der zahlreichen Restaurants gleich vor Ort zubereiten lassen. Von der Aussichtsplattform des Lotte-Kaufhauses, das nur einen Katzensprung entfernt liegt, genießen Sie anschließend ein herrliches Panorama mit der Stadt, dem Hafen, dem Meer und den umliegenden Bergen.

Busan bei Nacht

An Ihrem letzten Abend in Korea vor Ihrer Weiterreise nach Japan steht noch einmal ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm. Sie unternehmen eine Schiffrundfahrt durch die Bucht von Haeundae, die nicht nur für ihre Strandpromenade, sondern auch für ihre Skyline mit einigen der höchsten Gebäude ganz Koreas bekannt ist. Besonders beeindruckend ist die zweistöckige Gwangan-Brücke, die nach Sonnenuntergang illuminiert wird. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die frische Seeluft, während die Gebäude an der Küste in bunten Farben erstrahlen.

Busan bei Nacht, Südkorea

9. Tag: Reise nach Japan

Am Morgen verlassen Sie Korea und reisen weiter nach Japan, wo der zweite Teil Ihrer Rundreise beginnt. Nach Ihrem ersten japanischen Mittagessen fahren Sie mit dem modernen Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nach Himeji. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die draußen vorbeirauschenden ersten Eindrücke Japans.

10. Tag: Der „Weiße Reiher“ von Himeji

Kirschblüte bei der Himeji-Burg, Japan

Zum Auftakt besuchen Sie die wohl berühmteste und am besten erhaltene Burg von ganz Japan. Der „Weiße Reiher“ von Himeji, so der Spitzname der Festung aufgrund ihrer weißen Mauern, thront auf einer Anhöhe im Herzen der Stadt und zählt seit 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Burganlage ist im Original erhalten und besteht aus insgesamt 38 Gebäuden und 21 Toren. Im Inneren des Hauptturmes lässt sich eine Sammlung alter Waffen und Rüstungen bestaunen. Zur Zeit der Samurai galt die Feste aufgrund ihrer ausgeklügelten Architektur als praktisch uneinnehmbar.

Flanieren in den Gärten, traditionelle Teezeremonie und Sake

Anschließend laden die Koko-en-Gärten neben der Burg zu einem Spaziergang ein. Der Park besteht aus neun traditionellen, unterschiedlich gestalteten japanischen Gärten, die den Stil der Edo-Zeit widerspiegeln. Außerdem bietet sich Ihnen die Gelegenheit, im alten Teehaus eine Tasse traditionellen japanischen Grüntees zu genießen. Als Abschluss besuchen wir eine Sake-Brauerei, in der Sie mehr über den Herstellungsprozess des japanischen Reisweins erfahren und natürlich auch in den Genuss einer Verköstigungsprobe kommen können.

11. Tag: Ausflug nach Hiroshima

Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Hiroshima, eine der beiden japanischen Städte, auf die zum Ende des Zweiten Weltkriegs von amerikanischen Luftstreitkräften eine Atombombe abgeworfen wurde. Im Peace Memorial Museum wird mit historischen Aufnahmen und Augenzeugenberichten an diese Tragödie erinnert. Bei einem Spaziergang durch den Friedenspark werden Sie vermehrt auf Papier-Kraniche stoßen, die als Symbol des Friedens und der Hoffnung gelten. Auf der gegenüber-liegenden Seite des Flusses, der den Park auf beiden Seiten umfließt, befindet sich zudem die ikonische Atombombenkuppel, die stumm zur atomaren Abrüstung mahnt.

Auf heiligem Boden in Miyajima

Mit der Fähre gelangen Sie zur „heiligen“ Insel Miyajima in der Bucht von Hiroshima. Lange Zeit durften nur die Priester der Tempel und Schreine die Insel betreten. Miyajima bedeutet „Schrein-Insel“, denn hier befindet sich der berühmte Itsukushima-Schrein. Auf der Insel werden Sie zahmem Wild begegnen, doch seien Sie unbesorgt: Die Sikahirsche sind nicht gefährlich und lassen sich gerne füttern. Jedoch sollten Sie dabei auf Ihr Geld und Ihre Karten aufpassen, da die äußerst neugierigen Tiere auch gerne Papier fressen.

Itsukushima-Schrein

Die Gebäude des Schreins wurden auf kurzen Pfählen in die seichte Bucht gebaut. Sie sind durch Stege miteinander verbunden und bei Flut scheinen sie über dem Wasser zu schweben. Das Wahrzeichen von Itsukushima ist das rote Torii, das Schreintor, das aus dem Meerwasser herausragt. Auf einem kleinen Hügel befindet sich der „Pavillon der tausend Matten“, der aus dem Jahr 1587 stammt. Auch wenn die Größe der Halle nicht den genannten eintausend Tatami-Reisstrohmatten entspricht, ist es ein viel bewundertes Gebäude.

12. Tag: Kyoto

Heute machen Sie sich auf den Weg nach Kyoto. Kyoto war mehr als 1.000 Jahre lang die kaiserliche Hauptstadt Japans, bis der Kaisersitz 1868 nach Tokyo verlegt wurde. Lange Zeit war die Stadt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Auch wenn Kyoto heute eine moderne Stadt ist, wird die Tradition bis zum heutigen Tage bewahrt und man kann die Vergangenheit noch an vielen Orten spüren und erleben.

Goldener Pavillon

Goldener Pavillon in Kyoto, Japan

Der Goldene Pavillon im Tempel Kinkaku-ji gehört zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Kyotos, wenn nicht sogar ganz Japans, und wurde 1397 auf Befehl des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu als Teil dessen Alterssitzes erbaut. Später wurde das Gelände zu einem Zen-Tempel umgestaltet. Die beiden oberen Stockwerke des Gebäudes sind mit Blattgold überzogen, und die Schönheit und Eleganz der Fassade reflektieren im sogenannten „Spiegelsee“, an dessen Ufer der Pavillon liegt.

Nijo-Burg

Die Nijo-Burg wurde ab 1601 auf Geheiß von Reichseiniger Tokugawa Ieyasu als Residenz des Shoguns in Kyoto erbaut. Fertiggestellt wurde sie allerdings erst im Jahr 1626 unter dem dritten Tokugawa-Shogun Iemitsu. Berühmt ist das Anwesen für seine „Nachtigallenflure“, unter denen sich Metallklammern befinden, welche vor Eindringlingen warnen sollten. Die Innenausstattung ist mit kunstvollen Wandmalereien und Schnitzereien verziert. Die prunkvolle Einrichtung demonstrierte die Stärke der Militärherrschaft der Shogune, die an diesem Ort 1867 gleichzeitig ihr Ende fand, als der letzte Shogun in der Geschichte Japans seine Abdankung erklären musste.

13. Tag: Tempel Kiyomizudera

Einer der beliebtesten Tempel Kyotos ist der Kiyomizudera, der „Tempel des reinen Wassers“, benannt nach dem klaren Quellwasser im Inneren des Komplexes. In seiner heutigen Gestalt errichtet wurde er im Jahr 1633 an den Hängen der „Östlichen Berge“ Higashiyama. Dieser Tempel demonstriert die Vereinigung von Shintoismus und Buddhismus und zählt heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Kirschblüte in Kyoto

Anschließend begeben Sie sich zum nahegelegenen Maruyama-Park, wo sich verschiedene Teegeschäfte und Restaurants befinden, die kulinarische Köstlichkeiten bieten. Er ist der älteste und beliebteste Park in Kyoto und während der Kirschblütenzeit im Frühjahr besonders hübsch anzusehen.
Unsere nächste Station ist der Yasaka-Schrein, der errichtet wurde, um für die Verschonung vor Seuchen und Krankheiten zu bitten. Auch heute noch kommen viele Menschen hierher, um für Schutz vor Krankheiten und Gesundheit zu beten.
Das Gion-Viertel, das mit den ersten Geisha-Häusern während der Edo-Zeit um den Yasaka-Schrein herum entstanden ist, ist heute ein Zentrum der Unterhaltung und gehört zu den bekanntesten Vergnügungsvierteln von Kyoto. Am Abend machen Sie sich schließlich mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen auf die Weiterreise nach Tokyo.

14. Tag: Traditionelles und modernes Tokyo

Die neue Hauptstadt und neues politisches und gesellschaftliches Zentrum Japans ist Tokyo. Jeder Stadtteil alleine bildet hier schon fast eine eigene kleine Metropole. In der Stadt selbst leben heute rund 14 Millionen Menschen, im gesamten Ballungsgebiet über 37 Millionen – die größte Metropolregion der Welt.

Traditionen in Asakusa

Sensoji Tempel in Asakusa, Taitou, Japan

Welch wichtige Rolle die Religionen in der modernen Großstadt Tokyo auch heute noch spielen, können Sie im Stadtviertel Asakusa erleben. Der Eingang des buddhistischen Tempels Senso-ji ist mit seiner größten Papierlaterne der Welt nicht zu übersehen. Den Weg zum Tempel weißt das Kaminarimon, das „Donnertor“, und die Nakamise-Straße, die von Ständen mit Souvenirs und kleinen japanischen Köstlichkeiten flankiert wird. Vor dem Tempel befindet sich eine Weihrauchstätte und Wasser, das die Gläubigen vor dem Betreten zur rituellen Reinigung nutzen. Die Haupthalle des Tempels wurde für Kannon, den Bodhisattva der Barmherzigkeit gebaut.

Shibuya – das moderne Tokyo

Von Asakusa fahren Sie weiter nach Shibuya. Wenn Sie den Bahnhof von Shibuya verlassen, stehen Sie direkt vor der weltbekannten Kreuzung, die bei jeder Grünphase von gewaltigen Menschenmassen überquert wird. In Shibuya werden die neusten Trends gesetzt und auf den großen Werbetafeln der modernen Hochhäuser erscheinen Werbungen für die neusten Produkte in rasantem Wechsel.

Meiji-Schrein und Yoyogi-Park

Unsere nächste Station ist der Meiji-Schrein, der sich im Yoyogi-Park befindet. Zunächst durchschreiten Sie das große Torii am Eingang und folgen dem bewaldeten Weg, bis Sie am Schrein angelangt sind. Der Schrein ist dem beliebten Kaiser Meiji und seiner Gemahlin Shoken gewidmet und zeichnet sich durch seine Schlichtheit und gedeckten Farben aus. Er ist einer der beliebtesten Pilgerziele in Japan.

Quirliges Harajuku

Anschließend begeben Sie sich in den als Modeviertel bekannten Stadtteil Harajuku. In der überaus belebten Einkaufsstraße „Takeshita-dori“ findet man viele Bekleidungs- und Souvenirgeschäfte, die teils sehr ausgefallene Mode anbieten und in denen viele Jugendliche gerne die Kostüme ihrer Manga-Idole erstehen. Lassen Sie sich einfangen von dem skurrilen Flair von Harajuku und tauchen Sie ein in die hier allgegenwärtige Jugendszene.

15. Tag: Nikko

Ein japanisches Sprichwort besagt: „Sage nie ‚kekko‘ (prächtig), ehe du Nikko gesehen hast“. In Nikko, das übersetzt „Sonnenstrahl“ bedeutet, können Sie wunderschöne Natur genießen, die auch für Japaner ein beliebtes Ausflugsziel darstellt, und die prunkvollen Tempel und Schreine besichtigen, für die Nikko den Weltkulturerbe-Status der UNESCO erhalten hat.

Toshogu-Schrein für Tokugawa Ieyasu

Yomeimon des Toshogu in Nikko, Japan

Auf dem Weg zu Nikkos Schreinen und Tempeln wird Ihnen zuerst die rotlackierte „Götterbrücke“ Shinkyo auffallen. Danach spazieren Sie zum Toshogu-Schrein, dessen Anlage aus 22 Gebäuden besteht. Diesen Schrein ließ der Enkel des ersten Tokugawa-Shoguns Ieyasu errichten, damit sein Großvater Japan auch nach dem Tod noch als Gottheit beschützen könne. Die Menge des Goldes und Silbers, die beim Bau verwendet wurde, macht den Toshogu-Schrein zur prächtigsten Schreinanlage Japans – 15.000 Handwerker sollen daran beteiligt gewesen sein. Am „heiligen Pferdestall“ der Anlage befindet sich die berühmte Darstellung der drei Affen, die nichts Schlechtes sehen, hören und sagen.

Futarasan-Schrein

Unweit des Toshogu-Schreins liegt mit dem Futarasan-Schrein ein weiteres shintoistisches Heiligtum, das für seine vielen Stein- und Bronzelaternen bekannt ist. Das bekannteste Exemplar, die „Geisterlaterne“, soll einer Sage nach bei Dunkelheit eine unheimliche Gestalt angenommen haben, woraufhin Sie vom Wachpersonal mit Schwerthieben traktiert wurde. Die tiefen Kerben in der Laterne zeugen von diesem legendenhaften Ereignis.

Taiyuin-Mausoleum

Ihre letzte Station in Nikko ist das angrenzende Taiyuin-Mausoleum von Tokugawa Iemitsu, dem bereits erwähnten Enkel Ieyasus. Das Nitenmon („Zwei-Himmel-Tor“) am Schrein wird auch Kaminarimon („Donnertor“) genannt, weil es die Statuen der Schutzgötter für Wind und Donner beherbergt. Im Anschluss begeben Sie sich auf den Rückweg nach Tokyo.

16. Tag: Rückflug

Eine erlebnisreiche Reise mit vielen Eindrücken geht zu Ende. Am Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen, am Nachmittag erreichen Sie nach einem Tagesrückflug wieder den Frankfurter Flughafen.

Leistungen
Japan & Korea zur Kirschblüte


Flüge:
  • Hinflug Frankfurt – Seoul
  • Rückflug Tokyo – Seoul – Frankfurt
  • Flüge mit Lufthansa oder Asiana
  • Alle Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren und Luftverkehrsabgaben
  • Kerosinzuschlag (Stand 01.11.20)
Hotels und Verpflegung
  • 4 Übernachtungen in Seoul
  • 2 Übernachtungen in Gyeongju
  • 1 Übernachtung in Busan
  • 3 Übernachtungen in Himeji
  • 1 Übernachtung in Kyoto
  • 3 Übernachtungen in Tokyo
  • Hotelunterbringungen in Mittelklassehotels
  • Übernachtungen mit Frühstück
  • 7 Mittag- oder Abendessen
Reiseleitung
  • Deutsche Studienreiseleiter der BCT-Touristik
Fahrten und Transfers
  • Transfers mit Bus / Metro / Bahn
  • Flug (oder Fährüberfahrt) Korea – Japan
Erkundungstouren
  • Panmunjeom in der DMZ oder Hwaseong-Festung in Suwon
  • Traditionelles Dorf Hahoe
  • Tempel Tongdosa
  • Schiffrundfahrt in Busan
  • Bootsfahrt nach Miyajima mit Itsukushima-Schrein
Eintrittsgelder / Besichtigungen Seoul:
  • N Seoul Tower
  • Gyeongbok-Palast
  • Ahnenschrein Jongmyo
  • Changdeok-Palast
  • Nationalmuseum Seoul
  • Koreanische Lehm-Sauna

Gyeongju:
  • Seokguram-Grotte
  • Tempel Bulguksa
  • Hügelgräberpark Daereungwon
  • Sternwarte Cheomseongdae
  • Anapji-Teich
  • Nationalmuseum Gyeongju

Busan:
  • Fischmarkt Jagalchi
  • Lotte-Aussichtsplattform

Himeji:
  • Burg „Weißer Reiher“
  • Koko-en-Gärten
  • Teezeremonie
  • Sake-Brauerei

Hiroshima:
  • Peace Memorial Museum

Kyoto:
  • Goldener Pavillon (Kinkaku-ji)
  • Nijo-Burg
  • Tempel Kiyomizudera
  • Maruyama-Park
  • Yasaka-Schrein
  • Gion-Viertel

Tokyo:
  • Tempel Senso-ji
  • Meiji-Schrein
  • Yoyogi-Park

Nikko:
  • Toshogu-Schrein
  • Futarasan-Schrein
  • Taiyuin-Mausoleum
Sonstiges
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial

Die Preise enthalten alle Programme, Eintritte und Ausflüge vor Ort. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.

Die Preise enthalten alle Steuern, Gebühren und Kerosinzuschläge. Stand: 1. November 2020

Änderungen vorbehalten.

Termine & Preise


Termine 2022
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
2282311 Sa, 19. Mär – So, 3. Apr 2022
Von Korea nach Japan zur Kirschblüte Japan
16 T OZ/LH 4598 Euro freie Plätze

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): 690€
OZ: Flüge mit Asiana
LH: Flüge mit Lufthansa

Mindestteilnehmeranzahl: 10 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 20 Pers.
Änderungen vorbehalten.

Kleine Gruppen
Unsere Reise Korea & Japan zur Kirschblüte führen wir mit kleinen Gruppen mit maximal 20 Teilnehmern durch. Außerdem garantieren wir Ihnen eine Durchführung der Reise bei bereits 10 Anmeldungen.

DMZ-Tour
Für die Organisation und Genehmigung der DMZ-Tour benötigen wir von allen Teilnehmer/innen eine gut leserliche Kopie des Reisepasses. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass der Waffenstillstandsort Panmunjeom an unserem geplanten Tag für Besucher gesperrt ist. In solch einem Falle erfolgt ersatzweise ein Ausflug nach Suwon zur Hwaseong-Festung (UNESCO-Weltkulturerbe).

Königsschrein Jongmyo & Geheimer Garten
Der Besuch im Königsschrein Jongmyo und im Geheimen Garten Huwon erfolgt aufgrund von Vorschriften in Begleitung eines koreanischen Guides auf englischer Sprache. Ihr deutscher Reiseleiter wird Ihnen zuvor die wichtigsten Aspekte erläutern.

Fahrradtour in Gyeongju
Die Fahrradtour durch die Weltkuturerbestadt Gyeongju führt Sie durch ebenes Gelände. Falls gewünscht, können Sie aber auch alternativ mit unserem Bus die Hauptpunkte der Besichtigungen anfahren

Visum
Für die Einreise nach Korea und Japan als Tourist bis maximal 90 Tage ist ein Visum für Deutsche, Österreicher, EU-Bürger und Schweizer nicht erforderlich. Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Fahrtende gültig sein muss. Bürger anderer Nationalitäten bitte Einreisebestimmungen vor Anmeldung unter pass@bct-touristik.com anfragen.

Gesundheit & Impfungen
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt den Standardimpfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland: Die Auslandskrankenversicherung (ohne Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Wohnsitz Österreich und weitere Länder der EU: Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Wohnsitz Schweiz und weltweit: Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

Im Folgenden die Prämien unserer empfohlenen Versicherung (die angegebene Versicherung gilt für alle Reisen außer Kreuzfahrten):

Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung. Sie können uns vorab (Tel. 02241/9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

Weitere Fragen
Für weitere Fragen zu Ihrer Reise können Sie uns gerne anrufen unter der Nummer 02241/9424211, per E-Mail an ostasien@bct-touristik.com kontaktieren oder unser Kontaktformular verwenden.