BCT-Touristik

Korea Reisen



Japan & Korea zur Kirschblüte, 16 Tage

Reise
Japan & Korea zur Kirschblüte

Sie möchten Japan und Korea und ihre facettenreiche Großstädte Tokyo und Seoul besser kennenlernen? Ebenso in die spannende Kultur, Religion und Geschichte beider Länder eintauchen und dabei auch noch atemberaubende Landschaften genießen? Dann haben wir das Richtige für Sie! Lassen Sie sich bei einer Reise durch beide Länder bei spannenden Erkundungstouren durch Tempel, Naturdenkmäler und Burgen von der Schönheit und Pracht der blühenden Kirschblüten betören!

Zuerst startet Ihre Reise in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, wo Tradition und Moderne aufeinander treffen und nebeneinander in Harmonie existieren können. Als nächstes werden Sie die berühmte Weltkulturerbestadt Gyeongju besuchen, in der Sie den Geist des vergangenen Shilla-Reiches erleben können. Nach einem Aufenthalt in der dynamischen Hafenstadtstadt Busan, werden Sie mit der Fähre nach Japan übersetzen und besuchen Himeji, die Stadt, die berühmt für ihre märchenhafte Burg und traditionellen japanischen Gärten ist. Bei einem Spaziergang durch Hiroshima, erzählt die Stadt Ihnen von ihrer traurigen Vergangenheit und in Kyoto erleben Sie die alten Bräuche und Traditionen Japans hautnah. Zum Abschluss wird Sie die Megametropole Tokyo in ihren Bann ziehen, eine Stadt, die niemals schläft. Worauf warten Sie noch? Kommen Sie mit auf eine unvergessliche 16-tägige Rundreise während der Kirschblüte durch Japan und Korea!

  • Königspaläste in Seoul
  • Demilitarisierte Zone
  • Welterbestadt Gyeongju
  • Himeji – die weiße Burg
  • Kyoto – 1000-jährige Hauptstadt
  • Kirschblüte in Japan
  • Tokyo & Nikko – Shogune & Samurai

Reiseroute
Japan & Korea zur Kirschblüte

Karte der Reiseroute

Programm
Japan & Korea zur Kirschblüte

1. Tag: Abflug von Frankfurt

Gegen Abend starten Sie am Flughafen in Frankfurt und kommen am Morgen des folgenden Tages (Zeitverschiebung +7h) am Flughafen Incheon in Seoul an.

2. Tag: Willkommen in Seoul

Nach der Ankunft in Seoul bringen wir Sie zuerst zum Hotel, wo Sie sich nach dem Einchecken kurz erholen können. Am Nachmittag brechen Sie dann zu einer einführenden Stadtführung auf, um sich mit Seoul vertraut zu machen.

Anschließend besuchen Sie den NSeoul Tower, den 236,7 m hohen Fernsehturm auf dem Berg Namsan. Von dort aus haben Sie einen fantastischen Blick auf die gesamte Stadt.

3. Tag: Ehrwürdiger Palast der Strahlenden Glückseligkeit

Der Tag beginnt für Sie heute mit einem Besuch des beeindruckendsten Bauwerks in Seoul: dem Gyeongbok Palast. Er ist der Älteste und Prächtigste der 5 erhaltenen Paläste aus der Joseon Dynastie und war lange Zeit Hauptpalast und Residenz der königlichen Familie. Dort können Sie die beeindruckende Architektur der traditionellen koreanischen Baukunst bewundern. Insbesondere die reichen Verzierungen im Schlafgemach der Königin und der prächtigste Schornstein der Joseon Dynastie sind sehenswert. Der große Lotusteich untermalt die Pracht und Eleganz des Palastes.

Ein kurzer Besuch der Außenausstellung des koreanischen Völkerkundemuseums gibt Ihnen einen Einblick in das alltägliche Leben und Traditionen der koreanischen Bevölkerung während der Joseon Dynastie (1392-1910).

Ein Schrein für Könige

Der Jongmyo Ahnenschrein in Seoul

Anschließend gehen Sie weiter zum Jongmyo Schrein, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Der Schrein wurde erbaut, um den verstorbenen Königen Ehre zu erweisen und um ihrer zu gedenken. Er umfasst 35 Zimmer und enthält Gedenktafeln, die an die Könige und Königinnen erinnern sollen.

Heute noch finden hier die ursprünglich überlieferten rituellen Ahnenzeremonien und Gedenkfeiern in Begleitung von Tanz und Musik jedes Jahr statt.

Szene-Viertel Insadong

Im Viertel Insadong reihen sich Teehäuser, Kunstgalerien, Einkaufsläden und Restaurants. Sie finden Waren von traditionellem Handwerk über Antiquitäten bis hin zu Schnäppchen und Sie haben die Gelegenheit schöne Souvenirs zu ergattern. Bei einem Spaziergang durch die vielen kleinen Gassen können Sie neben Shopping auch etwas vom traditionellen Flair Seouls erleben.

4. Tag: Der geheime Garten beim Changdeokgung Palast

Heute begeben Sie sich zum Changdeokgung Palast, dem Palast der glänzenden Tugend. König Taejong aus der Joseon Dynastie ließ den Palast im Jahr 1405 erbauen und ab 1615 wurde Korea 258 Jahre lang von hier aus regiert. Im Garten hinter dem Palast befindet sich ein See und dieses Motiv findet sich auf vielen Postkarten wieder. In diesem „geheimen“ Garten durften sich in früheren Zeiten nur die Herrscher und ihre Familien aufhalten. Im Jahre 1997 wurde der Palast in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.

Kulturschätze im Nationalmuseum und Shopping bei Nacht

Anschließend besuchen Sie das Koreanische Nationalmuseum, wo Sie einerseits die moderne Architektur des Gebäudes und den Garten bewundern, sowie die dort ausgestellten Kunstwerke verschiedener Epochen der koreanischen Geschichte und eine Galerie mit Schenkungen besichtigen können.

Zum Schluss dieses Tages besuchen Sie den berühmten Nachtmarkt von Dongdaemun. Nachts gesellen sich zu den zahlreichen Kaufhäusern und Geschäften noch etliche Verkaufsstände entlang der Straße hinzu. In den Läden, die die ganze Nacht geöffnet haben, können Sie Kleidung und Accessoires aller Art zu günstigen Preisen erstehen.

5. Tag: Demilitarisierte Zone

Grenzzaun bei der DMZ, Korea

Heute machen Sie einen Ausflug zur streng bewachten Demilitarisierten Zone, einem langen Stacheldrahtzaun, der Süd- und Nordkorea trennt. Dort stehen sich die Soldaten Süd- und Nordkoreas in ständiger Bereitschaft gegenüber und bewachen die Grenze. Die Landschaft um die DMZ herum ist atemberaubend schön und vom Odusan Wiedervereinigungsobservatorium aus können Sie einen Blick auf Nordkorea erhaschen.

Danach haben Sie die Möglichkeit, Ihre Freizeit nach eigenen Wünschen zu gestalten oder Sie gesellen sich zu einem Rundgang durch das Einkaufsviertel Myeong-dong.

Mode-Mekka Koreas

Ein Rundgang durch Myeong-dong, im Herzen von Seoul, ist sicherlich lohnenswert. Dort gibt es die exklusivsten und teuersten Kaufhäuser, Fünfsternehotels, aber auch Karaoke-Bars, Bierkneipen und Läden mit Kleidung zu erschwinglichen Preisen. Besonders am Abend setzt das rege Treiben dort ein und fliegende Händler bieten ihre Ware günstig an. In diesem Viertel können Sie auch die erste katholische Kirche Koreas, die St.-Marien-Kathedrale, und das Myeongdong-Nanta-Theater besichtigen.

Erholung pur

Die letzte Station für heute ist das Dragon-Hill-Spa, eine Art Sauna Gesundheits- und Erholungskomplex, welches eines der Größten in Seoul ist. Auf sechs Stockwerken bietet es eine traditionelle koreanische Lehmsauna, einen Salzkristallraum und ein kaiserliches Sitzbad. Außerdem gibt es sowohl einen Innen- als auch einen Außenpool, ein Fitnesscenter, einen Massagesalon, Ruheräume und einiges mehr, wo Sie sich verwöhnen lassen können.

6. Tag: Weltkulturerbedorf Hahoe

Heute fahren Sie zum UNESCO-Weltkulturerbedorf Hahoe in Andong, der Heimat des Ryu-Clans. An diesem Ort scheint die Zeit still zu stehen und Sie können in die hier noch lebendige Vergangenheit Koreas eintauchen. Seit Jahrzehnten wohnt die Ryu-Familie in dem Dorf, das sie von ihren Vorfahren übernommen haben. Hier können Sie traditionelle Gebäude mit einer besonderen Bauart betrachten, die über 600 Jahre alt sind. Auch Freizeitspiele, Traditionen und Riten wurden bis heute in ihrer ursprünglichen Form bewahrt und zeugen von einem hohen geistigen Kulturgut des Dorfes.

Je nach Reisetermin sehen Sie sich entweder das traditionelle Ritual des Hahoe-Maskentanzes an oder besuchen die örtliche Destillerie, wo der traditionelle Andong-Soju, ein koreanischer Reisschnaps, hergestellt wird und den Sie hier auch selbstverständlich probieren können.

Alte Königreichsstadt Gyeongju

Weiter geht es nach Gyeongju, der alten Hauptstadt des Silla-Königreichs. Überall in der Stadt gibt es zahlreiche historische Schätze, Tempel, Königsgräber und Ruinen von Palästen zu sehen. Daher gilt die Stadt als ein einziges riesiges Freilichtmuseum, wo es an jeder Ecke etwas Historisches zu entdecken gibt.

7. Tag: Seokguram Grotte

Am Morgen besichtigen Sie zuerst die Seokguram Grotte, die zur Anlage des Bulguksa Tempels gehört. Die Grotte ist eine künstliche Höhle und wurde im Jahr 751 von Premierminister Kim Dae-Song in der Silla-Dynastie erbaut, um seine Vorfahren aus einem früheren Leben zu verehren. Sie besteht aus Granit und ist ein beeindruckendes Beispiel eines Steintempels. Er steht auf dem Berg Tohamsan und beherbergt einige buddhistische Statuen. In ihm thront außerdem eine der schönsten Buddhastatuen überhaupt, die künstlerisch genial aus Granit gehauen ist und deren Lächeln, das so geheimnisvoll wirkt, von den Koreanern das „Lächeln Sillas“ genannt wird.

Meisterwerk buddhistischer Kunst: Bulguksa Tempel

Der buddhistische Bulguksa Tempel zählt zur wichtigsten buddhistischen Stätte in Korea. Er entstand ebenfalls im Silla-Königreich, nämlich in der Blütezeit buddhistischer Kunst und wird als Meisterwerk dieser Periode bezeichnet. Allein im Tempel können Sie sieben Nationalschätze Südkoreas besichtigen: zwei Steinpagoden, zwei Treppenanlagen, ein Reliquienbehälter und zwei vergoldete Buddhastatuen.

Eine traurige Legende

Die beiden Steinpagoden Tabotap und Seokgatap, die sich durch herausragende künstlerische Bildhauerei weltweit auszeichnen, werden am meisten von Touristen in Korea bewundert. Der Erzählung nach soll die Frau von Asadal von Baekje, dem Steinmetz der Pagoden, ihrem Mann bis zum Baugrund der Pagoden im Tempel gefolgt sein. Da ihr der Zutritt zum Tempel als Frau nicht gestattet war, riet man ihr vor dem Schatten-Teich zu warten, in der sie die Reflexion ihres Mannes sehen könne. Als sie jedoch ins Wasser blickte, sah sie nur die fertiggestellte Tabotap Pagode. Im Unwissen, dass ihr Mann bereits an der Seokgatap Pagode weiterarbeitete, warf sie sich in ihrem Kummer in den Teich und ertrank. Durch diesen Umstand wird Seokgatap auch die schattenlose Pagode genannt, da Asadals Frau die Seokgatap Pagode nicht im Teich sehen konnte.

Fahrradtour in Gyeongju

Mit dem Fahrrad lassen sich viele Stätten im Zentrum von Gyeongju erkunden. Das erste Ziel unserer Fahrradtour ist die Daereungwon-Grabanlage. Die Anlage umfasst 23 Gräber von Königen aus der Silla-Zeit und es besteht sogar die Möglichkeit einen der Grabhügel von innen zu besichtigen. Ein prächtiges Grab der Anlage ist das Grab des Himmlischen Pferds (Cheonmachong), das aufgrund eines Gemäldes mit dem Motiv eines Himmelspferdes seinen Namen erhielt.

Astrologie und Geschichte

Danach besichtigen Sie die Sternwarte Cheomseongdae, die Älteste in ganz Asien. Diese wurde unter Königin Seondeok(623-647) errichtet, um das Wetter vorherzusagen oder auch um das Schicksal anhand der Sterne zu prophezeien.

Als Nächstes begeben Sie sich zum Gyeongju Nationalmuseum. Dort können Sie Ausstellungsstücke aus der Silla-Zeit besichtigen, die in und um Gyeongju gefunden wurden. Dabei erstreckt sich die Palette über Kunsthandwerke und Haushaltsgegenstände bis hin zu Grabbeigaben, buddhistischen Steinskulpturen und der berühmten Tempelglocke von König Seongdeok. Dort werden auch viele Funde aus dem Anapji-Teich ausgestellt, zu dem Sie anschließend fahren werden. Der Teich wurde während der Ära des Königs Munmu in der Nähe des Banwolseong Palastes, von dem heute nur noch die Überreste erhalten sind, angelegt und diente der königlichen Familie zur Erholung.

Bomun-Resort in Gyeongju

8.Tag: Unterwassergrab

Die erste Station für Sie heute ist das Unterwassergrab des Königs Munmu, das auf einer kleinen Felseninsel im Ostmeer gelegen ist. Laut Legende bestimmte der König selbst, dass er dort begraben werden möchte, um in der Gestalt eines Drachen das Königreich vor Angreifern schützen zu können.

Moderne Hafenstadt Busan

Weiter geht es in die Hafenstadt Busan, wo Handel und Tourismus blühen. Busan hat sowohl viele historische Sehenswürdigkeiten als auch Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten zu bieten. Auf dem größten Fischmarkt Koreas, Jagalchi, der von Frauen geführt wird, können Sie frischen Fisch kaufen, zubereiten lassen und verzehren.

Anschließend werden Sie auf die Aussichtsplattform des Busan-Lotte-Kaufhauses gebracht, wo Sie das herrliche Panorama der Hafenstadt genießen können.

Einzigartiger Küstentempel

Anders als die meisten Tempel in Korea, die sich in den Bergen befinden, steht der Tempel Haedong Yonggungsa auf einer Klippe direkt an der Küste, wo Sie u.a. die dreistöckige Pagode vor der Haupthalle bewundern können. Bei der Besichtigung des Tempels hören Sie das Rauschen des Meeres im Hintergrund und beim Aufstieg der 108 Stufen, die sich entlang der Felsen aufreihen, können sie die Schönheit des Tempels auf sich wirken lassen.

Künstlerviertel von Busan und zum Strand in der Großstadt

Die nächste Station ist das moderne Kunsthausviertel Gamcheon, das in vielen Farben erstrahlt, wo Sie die exotische Atmosphäre genießen können. Dort lassen sich viele Künstler nieder, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Vom Haneulmaru Observatorium hat man einen Panorama-Überblick über das Viertel.

Zum Abschluss des Tages können Sie am berühmtesten Strand in Korea, dem Haeundae Strand, einen Spaziergang an der Promenade machen und sich die vielen Hochhäuser ansehen. Oder Sie genießen einfach das Meer und den letzten Abend in Korea bevor es morgen heißt Abschied zu nehmen und Sie sich auf den Weg nach Japan machen.

Busan bei Nacht, Südkorea

9. Tag: Fähre nach Japan & Shinkansen nach Himeji

Mit der Fähre gelangen Sie von Busan nach Fukuoka und genießen dort Ihr erstes Mittagessen auf japanischem Boden. Anschließend werden Sie in den Genuss kommen, mit dem berühmten Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen zu fahren, der Sie nach Himeji bringt. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie den modernen Superexpress.

10. Tag: Besichtigung der graziösen „Burg des weißen Reihers“

Kirschblüte bei der Himeji-Burg, Japan

Zunächst begeben Sie sich zu einer Erkundung der größten und vollständig erhaltenen Burg Japans, die in früheren Zeiten niemand anzugreifen wagte.

Die „Burg des weißen Reihers“, deren weiße Mauern von einer Anhöhe im Herzen der Stadt erstrahlen und daher ihren Namen bekam, wurde 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. Die Anlage der Burg ist im Original erhalten und besteht aus insgesamt 38 Gebäuden und 21 Toren. Im Inneren des Hauptturmes lässt sich eine Sammlung alter Waffen und Rüstungen bestaunen.

Flanieren in den Gärten, traditionelle Teekunst & Sake

Anschließend lädt der Koko-en-Park neben der „Burg des weißen Reihers“ zu einem Rundgang ein. Er besteht aus neun japanischen Gärten, die alle traditionell, aber verschieden, im Stil der Edo-Zeit gestaltet sind. Außerdem bietet sich Ihnen die Gelegenheit im alten Teehaus eine Tasse traditionellen Grüntees zu genießen.

Im Abschluss besichtigen Sie eine Sake-Brauerei in Himeji, wo Sie den Herstellungsprozess von Sake (Reiswein) erleben und in den Genuss einer Probe kommen können.

11. Tag: Hiroshima: Friedenspark

Der Tag beginnt heute mit einem Ausflug nach Hiroshima. Dort begeben Sie sich zunächst zur dortigen Gedenkstätte. Im Peace Memorial Museum wird mit historischen Aufnahmen und Augenzeugenberichten an den Atombombenabwurf im 2. Weltkrieg erinnert. Im Park werden Sie vermehrt auf Papier-Kraniche stoßen, die als Symbol des Friedens und der Hoffnung gelten. Auf der gegenüber-liegenden Flussseite befindet sich der Atombombendom, der ein Mahnmal der Zerstörung durch Atomwaffen darstellt.

Auf heiligem Boden in Miyajima

Mit der Fähre gelangen Sie zur „heiligen“ Insel Miyajima, in der Bucht von Hiroshima. Bis ins 11. Jahrhundert durften nur Priester der Tempel und Schreine die Insel betreten. Miyajima bedeutet „Schrein-Insel“ und auf ihr befindet sich der berühmte Itsukushima-Schrein. An der Fährstation oder auch an anderen Stellen der Insel werden Sie auf wilde Rehe und Hirsche treffen. Doch seien Sie unbesorgt, die Tiere sind nicht gefährlich und lassen sich auch gerne füttern. Jedoch sollten Sie dabei auf Ihr Geld und Ihre Karten aufpassen, da die äußerst neugierigen Tiere auch Papier fressen.

Itsukushima-Schrein

Die Gebäude des Schreins wurden auf kurzen Pfählen in die seichte Bucht gebaut. Sie sind durch Stege miteinander verbunden und bei Flut scheinen sie im Wasser zu schweben. Kennzeichnend ist das rote Torii (Shinto-Schreintor), das aus dem Meerwasser herausragt. Auf einem kleinen Hügel befindet sich die „Halle der 1000 Matten“, die aus dem Jahr 1587 stammt. Auch wenn die Größe der Halle nicht die genannten 1000 Tatami-Reisstrohmatten umfasst, ist es ein viel bewundertes Gebäude.

12. Tag: Kyoto

Heute machen Sie sich auf den Weg nach Kyoto. Kyoto ist berühmt dafür, dass es mehr als 1000 Jahre lang die kaiserliche Hauptstadt war bis der Kaisersitz 1868 nach Tokyo verlegt wurde. Lange Zeit wurde von hier aus die wirtschaftliche, kulturelle und politische Macht ausgeübt. Auch wenn es heute eine moderne Stadt ist, wird die Tradition bis zum heutigen Tage bewahrt und man kann diese noch an vielen Orten in Kyoto spüren und erleben.

Goldener Pavillon

Goldener Pavillon in Kyoto, Japan

Der Goldene Pavillon (Kinkakuji) gehört zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Kyotos, wenn nicht sogar ganz Japans, und wurde 1397 auf Befehl des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu als Residenz erbaut. Später wurde er mit zwei weiteren Tempeln zum Zen-Tempel Rokuonji vereint. Das Besondere am Goldenen Pavillon ist, dass man in allen Räumen die Türen und Fenster zu allen Seiten hin öffnen kann und dass er drei verschiedene Baustile in sich vereint. Die beiden oberen Stockwerke sind mit Blattgold überzogen. Vor dem Palast befindet sich der sogenannte „Spiegelsee“, in dem sich die Schönheit und Eleganz der vergoldeten Fassaden des Kinkakuji spiegeln. Auf dem Dach des Kinkakuji thront ein Phönix.

Nijo-Burg

Die Nijo-Burg errichtete Tokugawa Ieyasu als seinen Zweitsitz 1603. Fertig gestellt wurde sie aber erst im Jahr 1626 vom Shogun Iemitsu. Berühmt ist die Burg für die Fußbodendielen, unter denen sich Metallklammern befinden, welche vor Eindringlingen warnen sollten. Die Innenausstattung ist mit kunstvollen Wandmalereien und Schnitzereien verziert. Die prunkvolle Einrichtung in den Innenräumen demonstrierte die Stärke der Militärherrschaft der Shogune. Jedoch fand hier auch die bedeutende Verkündung des Endes des 250 Jahre währenden Tokugawa-Shogunats, also die Beendigung der Macht des Militärs, statt.

13. Tag: Kyoto: Kiyomizu-Tempel & Gion: Geisha-Viertel

Einer der beliebtesten Tempel Kyotos steht heute auf dem Plan: der Kiyomizudera-Tempel, der „Tempel des reinen Wassers“. Errichtet wurde er im Jahr 1633 in den Hängen der „Östlichen Berge“ (Higashiyama). Dieser Tempel demonstriert die Vereinigung von Shintoismus und Buddhismus und zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Yasaka-Schrein & Kirschblüte

Unsere nächste Station ist der Yasaka-Schrein, der errichtet wurde um für Verschonung vor Seuchen und Krankheiten zu bitten. Auch heute noch kommen viele Menschen hierher um für Schutz vor Krankheiten und um Gesundheit zu bitten.

Anschließend begeben Sie sich zum nahegelegenen Maruyama-Park, wo sich verschiedene Teegeschäfte und Restaurants befinden, die kulinarische Köstlichkeiten bieten. Es ist der älteste und beliebteste Park in Kyoto und während der Kirschblütenzeit im Frühjahr besonders hübsch anzusehen.

Das Gion-Viertel, das mit den ersten Geisha-Häusern in der Edo-Zeit um den Yasaka-Schrein herum entstanden ist, ist heute ein Zentrum der Unterhaltung und gehört zu einem der bekanntesten Vergnügungsviertel von Kyoto.

Am Abend dieses Tages machen Sie sich auf den Weg nach Tokyo.

14. Tag: Moderne & Tradition in Tokyo

Heute schauen Sie sich die Metropole Tokyo an, die das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes ist und in der jeder Stadtteil eine eigene kleine Metropole bildet. Im Bezirk Chiyoda, der das Zentrum des historischen und modernen Tokyo darstellt, befinden sich sowohl die wichtigsten Verwaltungszentren und der Hauptbahnhof von Tokyo, als auch der Kaiserpalast.

Asakusa-kannon-Tempel (Sensoji-Tempel)

Sensoji Tempel in Asakusa, Taitou, Japan

Hier können Sie sehen, wie der Buddhismus auch heute noch in der modernen Großstadtmetropole Tokyo real wird. Der Asakusa- Tempel ist nicht zu übersehen mit der größten Papierlaterne der Welt am Eingang. Zu dem Tempel gelangen Sie, in dem Sie durch das Kaminarimon, das Donnertor, eintreten. Flankiert von Ständen mit Souvenirs, japanischen Köstlichkeiten u.a. durchschreiten Sie die Nakamise-Straße, bis Sie den Tempel erreicht haben. Vor dem Tempel befindet sich eine Weihrauchstätte und Wasser zur Reinigung, bevor man den Tempel betritt. Die Haupthalle des Tempels wurde für Kannon, die Göttin der Gnade gebaut.

Shibuya – das moderne Tokyo

Von Asakusa fahren Sie weiter nach Shibuya. Wenn Sie aus dem Ausgang des Bahnhofs in Shibuya hinausgehen, stehen Sie schon direkt vor der weltbekannten Kreuzung, die aufgrund der großen Menschenmenge, die sie tagtäglich überquert, populär ist. In Shibuya werden die neuen Trends bestimmt und auf großen Werbetafeln der modernen Hochhäuser erscheinen die neuesten Produkte und Werbungen in raschem Wechsel.

Meiji-Schrein & Yoyogi-Park

Unsere nächste Station ist der Meiji-Schrein, der sich im Yoyogi-Park befindet. Zunächst durchschreiten sie das große Torii am Eingang zum Meiji-Schrein und folgen dem Weg bis Sie am Schrein angelangt sind. Der Schrein ist dem beliebten Meiji-Kaiser und seiner Ehefrau Shoken gewidmet und zeichnet sich durch seine Schlichtheit und gedeckten Farben aus. Es ist einer der beliebtesten Pilgerziele in Japan.

Quirliges Harajuku

Anschließend begeben Sie sich in das als Modeviertel bekannte, ausgefallene Harajuku. In der überaus belebten Einkaufsstraße „Takeshita-dori“, findet man viele Bekleidungs- und Souvenirgeschäfte, die teils sehr ausgefallene Mode anbieten und wo auch viele Jugendliche die Kostüme ihrer Comic-Idole erstehen können. Lassen Sie sich einfangen von dem skurrilen Flair von Harajuku und tauchen Sie ein in die hier sehr ausgeprägte Jugendszene.

15. Tag: Nikko

Nikko bedeutet übersetzt „Sonnenstrahl“. Ein japanisches Sprichwort zu Nikko lautet: „Sage nie ‘kekko‘ (prächtig), ehe du Nikko gesehen hast.“ Hier können Sie die wunderschöne Natur genießen, die auch für Japaner ein beliebtes Ausflugsziel darstellt, und die prunkvollen Tempel und Schreine besichtigen, für die Nikko den Weltkulturerbe-Status der UNESCO erhalten hat.

Toshogu-Schrein für Tokugawa Ieyasu

Yomeimon des Toshogu in Nikko, Japan

Während Sie sich zum Tempel- und Schreingelände begeben, wird Ihnen zuerst die rotlackierte Götterbrücke (Shinkyo) auffallen. Danach spazieren Sie gemütlich zum Toshogu-Schrein, dessen Anlage aus 22 Gebäuden besteht. Der Enkel von Shogun Tokugawa Ieyasu ließ diesen Schrein errichten, damit sein Großvater auch nach dessen Tod Japan als Gottheit beschützen könnte. 15.000 Handwerker sollen an dem Bau beteiligt gewesen sein und die Menge des Goldes und Silbers, die verwendet wurde, macht diesen Schrein zur prächtigsten Anlage Japans. Am Pferdestall der Anlage befindet sich die berühmte Darstellung der drei Affen, die nichts Schlechtes hören, sehen und sagen.

Futarasan-Schrein

In der Nähe des Toshogu-Schreins führt Sie ein Weg zum Futarasan-Schrein, wo es viele Stein- und Bronzelaternen gibt. Die dort stehende 2,30m hohe und umzäunte „Geisterlaterne“ soll einer Sage nach bei Dunkelheit eine unheimliche Gestalt angenommen haben und von einem Samurai attackiert worden sein, woraufhin der Geist entwich und nur die Bronzelaterne zurückblieb. Die tiefen Kerben in der Laterne zeugen von diesem Ereignis.

Taiyuin (Iemitsu-Schrein)

Die letzte Station Ihrer Reise ist das angrenzende Taiyuin, das Mausoleum von Iemitsu, dem bereits erwähnten Enkel Ieyasus. Das Niten-mon („Zwei-Himmel-Tor“) am Schrein wird auch Kaminari-mon („Donner-Tor“) genannt, weil es die Statuen der Schutzgötter für Wind und Donner beherbergt.

16. Tag: Rückflug

Eine erlebnisreiche Reise mit vielen Eindrücken geht zu Ende und Sie werden am heutigen Morgen mittels Transfer zum Flughafen gebracht und erreichen am Nachmittag Frankfurt am Main.

Leistungen
Japan & Korea zur Kirschblüte

Im Reisepreis enthalten: Flüge:
  • Hinflug Frankfurt–Seoul und Rückflug Tokyo–Seoul–Frankfurt
  • Hinflug Frankfurt–Seoul–Tokyo und Rückflug Seoul–Frankfurt (nur Termine mit Start im April)
  • Flüge mit Lufthansa, Asiana oder Korean Air
  • Flughafensteuern BRD
  • Flughafengebühren Tokyo & Seoul
  • Sicherheitsgebühren Deutschland
  • Kerosinzuschlag (Stand: 1. Jan 2017)
  • Luftverkehrsabgabe
Übernachtungen & Verpflegung:
  • 4 Übernachtungen in Seoul
  • 2 Übernachtungen in Gyeongju
  • 1 Übernachtung in Busan
  • 3 Übernachtungen in Himeji
  • 1 Übernachtung in Kyoto
  • 3 Übernachtungen in Tokyo
  • Hotelunterbringung in 4-Sterne-Hotels in Korea
  • Hotelunterbringung in Mittelklassehotels in Japan
  • Übernachtungen mit Frühstück
  • Plus 7 Abendessen (oder Mittagessen je nach Programm)
Transfers:
  • Transfers mit Bus / Metro / Bahn
  • Fährfahrt Fukuoka–Busan (oder Flug)
  • Fahrradtour oder zu Fuß durch die Weltkulturerbestadt Gyeongju
  • Die Preise enthalten alle Programme, Eintritte & Ausflüge vor Ort. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an
Besichtigungen
  • Eintrittsgelder Seoul:
    Changdeok-Palast
    Geheimer Garten
    Gyeongbok-Palast
    Nationalmuseum
    Jongmyo-Ahnenschrein
    Demilitarisierte Zone
  • Eintrittsgelder Gyeongju:
    Bulguksa-Tempel
    Seokguram-Grotte
    Cheomseongdae Sternwarte
    Tumuli-Park
    Gyeongju Nationalmuseum
    Anapji-Teich
  • Eintrittsgelder Himeji:
    Himeji-jo Castle
    7 japanische Gärten
    Tee-Zeremonie
    Sake-Brauerei
  • Eintrittsgelder Hiroshima:
    Peace Memorial Museum
    Bootsfahrt nach Miyajima
    Itsukushima-Schrein
    Senjokaku-Tempel
  • Eintrittsgelder Kyoto:
    Goldener Pavillon
    Nijo-Burg
    Kiyomizudere-Tempel
  • Eintrittsgelder Tokyo:
    Asakusa (Donnertor, Nakamise-Markt, Sensoji-Tempel)
    Shibuya, Harajuku Meiji-Schrein & Yoyogi-Park
Zusatzleistungen
  • Deutscher Studienreiseleiter der BCT-Touristik
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial

Die Preise enthalten alle Steuern, Gebühren und Kerosinzuschläge. Stand: 1. Jan 2017
Änderungen vorbehalten.

Termine & Preise
Japan & Korea zur Kirschblüte

Termine 2017
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
1782310 Sa, 18. Mär – So, 2. Apr 2017 16 T LH 3998 Euro ausgebucht
1782311 Sa, 25. Mär – So, 9. Apr 2017 16 T LH 4198 Euro ausgebucht
1782312 Sa, 8. Apr – So, 23. Apr 2017 16 T LH 3998 Euro ausgebucht
Termine 2018
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
1882311 Sa, 24. Mär – So, 8. Apr 2018 16 T LH 4198 Euro freie Plätze

Termine mit Start im April mit umgedrehter Programmreihenfolge, d.h. die Reise beginnt in Japan und endet in Korea.

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): 650€
LH: Direktflüge mit Lufthansa
OZ: Flüge mit Asiana

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.
Änderungen vorbehalten.

Visum
Für die Einreise nach Japan und Korea als Tourist, bis maximal 90 Tage, ist ein Visum nicht erforderlich. Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Fahrtende gültig sein muss.

Fahrradtour in Gyeongju
Die Fahrradtour durch die Weltkuturerbestadt Gyeongju führt Sie durch ebenes Gelände. Falls gewünscht können Sie aber auch alternativ mit unserem Bus die Hauptpunkte der Besichtigungen anfahren.

Besichtigungen Königsschrein Jongmyo & Geheimer Garten
Der Besuch im Königsschrein Jongmyo und im geheimen Garten Huwon erfolgt aufgrund der Vorschriften in Begleitung eines koreanischen Reiseleiters auf englischer Sprache. Ihr deutscher Reiseleiter wird Ihnen zuvor die wichtigsten Aspekte erläutern.

Gesundheit, Impfungen
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt direkt oder bei den Botschaften der Länder.

Versicherungen

Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sc-reiseschutz.de
2000 Euro64 €
3000 Euro90 €
4000 Euro115 €
5000 Euro160 €
6000 Euro210 €
7000 Euro245 €
8000 Euro280 €
9000 Euro315 €
Für Reisende mit Wohnsitz in Österreich
Storno- und Reiseschutz (Reiserücktrittskosten und -abbruch, ohne Selbstbehalt
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.tas-reiseschutz.de
1000 Euro41 €
2000 Euro73 €
3000 Euro108 €
4000 Euro144 €
5000 Euro180 €
6000 Euro220 €
7000 Euro250 €
8000 Euro290 €
Wohnsitz Schweiz: Sie können eine einzelne Reiserücktritts- & Reiseabbruchkostenversicherung abschließen oder ein Versicherungspaket inklusive Reiserücktritt-, Reiseabbruch-, Gepäck- und Heilungskostenversicherung. Für Rei­sende aus der Schweiz ist der Abschluss einer einzelnen Heilungskostenversicherung für das Ausland nicht möglich. Sie bekommen stattdessen eine Gutschrift über 6 Euro.
Für Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (mit Selbstbeteiligung für alle Reisen ohne Kreuzfahrten)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.hmrv.de
1000 Euro42 Euro
2000 Euro63 Euro
3000 Euro109 Euro
4500 Euro139 Euro
5000 Euro179 Euro
7500 Euro259 Euro

Weitere Fragen
Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Nummer 02241 / 9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.